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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Ararat

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Josephus, Jüdische Altertümer 1,3,6

Der Sintflut und der Arche tun übrigens auch die Schriftsteller anderer Völker Erwähnung, so Berosus der Chaldäer, der ungefähr so von der Flut berichtet: „Es heißt, dass noch jetzt in Armenien auf dem Kordyäergebirge ein Teil jenes Fahrzeuges vorhanden sei, und dass manche Harz davon entnehmen, um sich desselben als Zaubermittels gegen drohende Übel zu bedienen." Ferner spricht davon Hieronymus der Ägyptier, der die Geschichte der Phoiniker geschrieben, ebenso Mnaseas und andere. Nikolaus von Damaskus sagt in seinem sechsundneunzigsten Buche also: „Oberhalb Minyas in Armenien liegt ein gewaltiger Berg, Baris genannt, auf den viele zur Zeit der großen Flut geflohen sein sollen, wodurch sie gerettet wurden. Einer soll in einer Arche gefahren und auf dem Gipfel des Berges gelandet sein, und es sollen sich lange Zeit Überreste des Schiffsholzes dort erhalten haben. Vielleicht ist das derselbe, von dem Moyses, der jüdische Gesetzeber, berichtet hat."

Marco Polo XXII

Mitten in Groß-Armenien erhebt sich ein mächtiger Berg und man sagt, hier oben sei die Arche Noah gelandet, darum heißt der Berg Arche Noah. Die Reise um den Berg dauert mehr als zwei Tage und den Gipfel kann man nicht besteigen, weil es zu viel Schnee hat, welchee nie weg schmilzt.

   

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Datum: 1982 / 2005

Aktuell: 14.07.2006