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Heinrich Tischner Fehlheimer Straße 63 64625 Bensheim |
Wissenswertes über das Neue Testament |
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a) 4500 Jahre, Tausende von Mitarbeitern und trotzdem ein Buch b) Was bedeutet uns die Bibel? 2. Das Alte und das Neue Testament i) Evangelien und Apostelgeschichte |
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1. Grundsätzliches zur Bibela) 4500 Jahre, Tausende von Mitarbeitern und trotzdem ein Buchi. Wer hat die Bibel geschrieben?Die Bibel ist nicht wie der Koran ein Buch, das Gott einem einzigen Verfasser innerhalb weniger Jahre offenbart hat. Sondern sie wurde von einer unbekannten Zahl von Autoren innerhalb eines Zeitraums von mehr als 1000 Jahren geschrieben. An ihr sind auch nicht nur diejenigen beteiligt, die die einzelnen Texte formuliert haben, sondern mindestens ein Drittel der biblischen Schriften geht auf mündlich überlieferte Vorlagen zurück. Die älteste davon, die Sintflutsage, hat ein nachweisbares literarisches Alter außerhalb der Bibel von etwa 4500 Jahren. [1] Die meisten Abschnitte der Bibel sind auch nicht innerhalb kurzer Zeit schriftlich formuliert worden, sondern haben ein längeres Wachstum hinter sich. Nicht nur die eigentlichen Verfasser waren da am Werk, sondern ein Heer von Abschreibern, Sammlern, Kommentatoren, Herausgebern usw. ii. Wer hat die biblischen Bücher zusammengestellt?Nicht Hohe Priester und Päpste haben entschieden, welche der vielen religiösen Abhandlungen "heilige Schrift" waren, sondern die lesenden Gemeinden trafen die erste Auswahl; sie fanden einige Bücher so gut und so bedeutungsvoll, dass sie sich immer wieder in ihren Zusammenkünften damit beschäftigten. Es waren auch keine Hohen Priester und Päpste, die einsame letzte Entscheidung fällten. Vielmehr haben sich Gelehrtenkommissionen und Bischofskonferenzen wiederholt mit der Frage beschäftigt: Welche Bücher sind denn nun heilige Schrift und welche nicht? Altes TestamentKern des Alten Testaments ist die Thora, die erstmals
zur Zeit Esras und Nehemias (um 450 v. Chr.) in ihrer heutigen Gestalt
vorzuliegen scheint. Nehemia 8-10 berichtet von der offiziellen Einführung
dieses Gesetzes. Neues TestamentKern des Neuen Testaments sind die Evangelien mit
Apostelgeschichte und die Paulusbriefe. iii. Die Bibel ist immer noch nicht fertig.Sogar als der Text einer Schrift längst feststand, haben sich weiter Menschen darum bemüht. Sie verglichen die handschriftlichen Ausgaben, verglichen die unterschiedlichen Fassungen und stellten fest, welche Bibel den offiziell richtigen Text enthielt. Die Bibel musste auch in andere Sprachen übersetzt und in die jeweilige Situation durch Auslegung hinein aktualisiert werden. So kommen wir auf eine biblische Tradition, die vor 4500 v. Chr. begann und mit dem heutigen Tag nicht endet, sondern weiter geht. b) Was bedeutet uns die Bibel?i. Gottes Wort und MenschenwortDer Koran erhebt den Anspruch, vom ersten bis zum letzten Buchstaben wortwörtlich von Allah verfasst und durch den Engel Gabriel dem Mohammed in die Feder diktiert worden zu sein. In der Bibel gibt es nur wenige Stellen, die ausdrücklich behaupten, Gottes Wort zu sein, nämlich die Texte, an denen steht, Gott habe das selbst gesagt, etwa bei den Geboten der Thora und den Prophetenworten. Der Rest, mindestens drei Viertel der Bibel, erhebt diesen Anspruch nicht. In einigen Fällen, besonders im Neuen Testament, ist uns sogar überliefert, wer diese Schrift verfasst hat. Wenn aber nicht von A bis Z Gottes Wort, was dann? ii. Inspiration, nicht DiktatDie offizielle christliche Meinung lautet: »Getrieben
vom heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.«
[5] Darum ist keine Weissagung der
Schrift Sache eigener Auslegung. Es gehört ebenso der Geist Gottes dazu, sie
auszulegen wie sie zu schreiben. Noch prägnanter: Die heilige Schrift ist
»von Gott eingegeben« = inspiriert.
[6] iii. Regel und Richtschnur für Glaube und LebenFür die alte Kirche war die Inspiration gar nicht so
wichtig. Für sie waren die schriftlich überlieferten Worte Jesu und der
Apostel maßgebliche Autorität, die neue Thora, die befolgt werden musste. iv. Die Mitte der SchriftEs besteht die Gefahr, dass jeder aus diesem
vielseitigen Buch herausliest, was er will. Die Juden verstehen das von uns
so genannte Alte Testament ganz anders als wir. Die Zeugen Jehovas haben
ihren Ehrgeiz drein gesetzt, die Bibel "richtig" auszulegen – im Gegensatz
zu den Kirchen, bei denen zugegebenermaßen vieles unbiblisch ist. Der eine
sagt so, der andere so. Alle berufen sich auf die Bibel. Was sollen wir denn
wirklich glauben? 2. Das Alte und das Neue Testamenta) Bedeutung von TestamentDie alten Israeliten verstanden ihr Gottesverhältnis
als Bund oder besser übersetzt als 'Verpflichtung' mit dem Inhalt:
»Ich will euer Gott sein und ihr sollt mein Volk sein«: Gott übernimmt die
Verpflichtung, das Volk Israel zu schützen und zu fördern – Israel die
Pflicht, die Gebote zu halten. Die nationale Katastrophe unter den
Babyloniern ließ sich später verstehen als notwendige Folge davon, dass
Israel die Gebote nie richtig gehalten und den Bund immer wieder gebrochen
hatte. Daher kündigt Jeremia einen neuen Bund mit neuen Vereinbarungen an,
bei denen die Gebote nicht wie bei Mose auf Steintafeln, sondern ins Herz
geschrieben werden. Dieser Bund wird auch nicht zu brechen sein, weil Gott
von vornherein zusagt, die Sünden zu vergeben.
[9] b) Ähnlicher Aufbaui. heutige BibelBeide Bibelteile sind in der christlichen Bibel ähnlich
aufgebaut: Einem geschichtlichen Teil folgt ein theologischer:
Geschichtsbücher – Lehrbücher – prophetische Bücher. ii. Ursprüngliche GliederungDie hebräische Bibel enthält zwar dieselben Bücher wie unser Altes Testament, ist aber anders gegliedert:
Auch das Neue Testament war ursprünglich anders gegliedert: Evangelium und Apostel (Apostelgeschichte bis Offenbarung). Die ursprüngliche Reihenfolge der Briefe war: Paulus, Hebräer, Jakobus, Petrus, Johannes, Judas, Offenbarung. Luther hat den namenlosen Hebräerbrief hinter Johannes gestellt und den ungeliebten Jakobusbrief als »stroherne Epistel« vor Judas an den Schluss verbannt. Auch von Judas und der Offenbarung hat Luther nicht viel gehalten. iii. Die ApokryphenDie Bibel der ersten Christen war die Septuaginta, die
griechische Übersetzung des Alten Testaments; ihre eigenen Schriften waren
von Anfang an auf Griechisch verfasst. Die Septuaginta ist dicker als die
hebräische Bibel, weil in ihr auch original griechische Bücher enthalten
sind. In den achtziger Jahren des ersten nachchristlichen Jahrhunderts
schufen pharisäische Schriftgelehrte nach der Tempelzerstörung auf der
Synode von Jamnia eine neue religiöse Grundlage. Sie legten dabei auch fest,
was denn als Heilige Schrift anzusehen ist. Da die Christen ihre Argumente
aus der Septuaginta nahmen, beschloss das Gremium: Heilige Schrift können
nur hebräische oder aramäische Texte sein, also all das, was heute in
unserem Alten Testament steht. 3. Das Neue Testamenta) Übersichti. Evangelien und ApostelgeschichteDie Evangelien sind vier verschiedene Darstellungen des Wirkens Jesu: Matthäussteht an erster Stelle, weil er der frühere Zöllner und
spätere Apostel Levi Matthäus und der älteste Evangelist
[12] gewesen sein soll. Er versteht Jesus
als den neuen Mose, der die Gebote der Thora z.B. in der Bergpredigt neu
interpretiert und verschärft. Markusgilt als Schüler von Petrus; er soll dem Apostel in Rom als Dolmetscher gedient und seine Erzählungen aufgeschrieben haben, bevor er nach Alexandria in Ägypten ging und dort der erste Bischof wurde. Tatsächlich hat der Evangelist nicht nur einen lateinischen Namen, sondern es wimmelt in seinem Werk auch von lateinischen Fremdwörtern aus dem Bereich des Militärwesens und der Verwaltung. Nach heutiger Meinung ist Markus das älteste
Evangelium. Unter den Schriften von Qumran
[14] fand man auch einen Papyrusfetzen
mit Wörtern und Buchstaben, die aus diesem Evangelium stammen könnten.
Dieses wäre demnach bereits vor dem Jüdischen Krieg (66-70) und vielleicht
wirklich noch zu Lebzeiten des Petrus entstanden, welcher 64 unter Nero in
Rom gekreuzigt wurde. Lukaswar wohl ein Schüler von Paulus und Arzt von Beruf. [16] Er ist auf jeden Fall ein hoch gebildeter und belesener Mensch, der ein ausgezeichnetes Griechisch schreibt. Aus seiner Feder stammt auch als zweiter. Band, die Apostelgeschichte, die mit dem Jahr 62 endet. Man müsste also annehmen, dass der zweite Band kurz danach entstanden ist und der erste Band noch etwas älter ist. Lukas kennzeichnet sich in seiner Einleitung als Geschichtsforscher; er hat in beiden Büchern offensichtlich Quellen studiert und vielleicht sogar Forschungen vor Ort angestellt. Die SynoptikerDiese drei Evangelisten haben im Gegensatz zu Johannes einen ähnlichen Aufriss; man kann ihre Texte vergleichend in einer Synopse [17] nebeneinander stellen. Man nennt sie daher die Synoptiker. Die QuellentheorieWie kommt es, dass diese Evangelien so ähnlich sind?
Nach einer gängigen Lehrmeinung ist Markus das älteste Evangelium.
Daneben muss es noch eine schriftliche Sammlung von Jesusworten gegeben
haben. Eine ähnliche, sehr späte Sammlung von Jesusworten ist uns im so
genannten gnostischen Thomasevangelium erhalten, das bekannte und unbekannte
Aussprüche einfach aneinander reiht, die man Jesus zugesprochen hat: »Jesus
sprach: … Jesus sprach: … Jesus sprach: …« JohannesDas vierte Evangelium fällt inhaltlich aus dem Rahmen.
Es enthält zwar auch Material, das aus den Synoptikern bekannt ist. Es
weicht aber bereits da in Einzelheiten stark ab
[22] und bringt vor allem lange Reden,
die sehr stark gnostisch gefärbt sind. Jesus ist hier der
gnostische Erlöser, der auf die Erde gekommen ist, um den Seinen den Weg in
den Himmel zu ebnen. Meine Überlegungen: Die Verwirrung entstand dadurch, dass im Neuen
Testament nicht nur das Evangelium, sondern auch drei Briefe und die
Offenbarung den Verfassernamen Johannes tragen. Wenn einer davon der Apostel
und Sohn des Zebedäus war, dann der Verfasser der Offenbarung. Denn alles,
was wir von dem Apostel wissen, passt auf dieses Buch: Er hatte einen Hang
zu Visionen;
[24] Jesus nannte ihn Donnersohn;
[25] er spekulierte auf einen Thron im
Himmel;
[26] er spielte mit dem Gedanken, Feuer
vom Himmel fallen zu lassen,
[27] was er in der Offenbarung mit Eifer
geschehen lässt. Offenbar war der Apostel wie die Offenbarung stark von
apokalyptischem Gedankengut geprägt. Neuerdings hat Klaus Berger behauptet, Johannes sei das älteste Evangelium, weil er so herzlich wenig über Jesus und christliche Gepflogenheiten weiß. Er kennt z.B. das Abendmahl am Gründonnerstag noch nicht. Bei einem späteren Verfasser müsste man aber annehmen, dass er mehr weiß; einem frühen Verfasser dagegen kann man seine Unkenntnis verzeihen. ii. PaulusÜber den bedeutendsten urchristlichen Missionar und
Theologen sind wir nicht nur durch seine Briefe, sondern auch durch den
zweiten Teil der Apostelgeschichte informiert. Seine Briefe sind die
ältesten Schriften des Neuen Testaments – entstanden nicht aus der Absicht,
sich zu verewigen, sondern aus einer äußeren Notsituation heraus: Nur in
zwei Gemeinden, Korinth und Ephesus, hat er sich länger als ein paar Monate
aufgehalten und wurde dann von seinen Gegnern vertrieben. Für die jungen und
ungefestigten Gemeinden, die er zurück lassen musste, entstanden Fragen, die
er nur schriftlich beantworten konnte. So wurde der Brief zu einer der
wichtigsten urchristlichen literarischen Gattungen. Außer den Evangelien und
der Apostelgeschichte
[33] sind alle Schriften des Neuen
Testaments als Briefe stilisiert. Auch außerhalb des Neuen Testaments haben
die frühen Christen sogar Predigten und theologische Abhandlungen in
Briefform gekleidet. iii. Die "katholischen Briefe"sind im Unterschied zu den Paulusbriefen nicht an bestimmte Gemeinden oder Personen gerichtet, sondern "allgemeine" [36] Schreiben an mehrere Gemeinden. Der Hebräerbriefgalt eine Zeit lang als Brief von Paulus, deshalb stand er ursprünglich hinter Titus. Er ist eine theologische Abhandlung, die das Alte Testament christlich deutet und die christlichen Empfänger zu neuem Glaubenseifer anfeuert. Nur der Schluss ist im Stil eines Paulusbriefes gehalten. Empfänger und Absender werden nicht genannt. Später glaubte man, es handle sich um ein Schreiben an Judenchristen ("Hebräer"). Der Verfasser kennt sich zwar im Alten Testament gut aus, scheint aber nicht mit den Fragen vertraut zu sein, die Judenchristen wirklich bewegt haben und die wir aus anderen Schriften des Neuen Testaments kennen. PetrusDer erste Brief ist eine in Briefform gekleidete Predigt, die in ihren Ursprüngen auf Petrus zurück gehen könnte, der 2. Brief eine sehr späte Warnung vor Irrlehrern, die teilweise mit dem Judasbrief übereinstimmt. JohannesDer erste Brief knüpft deutlich an das Evangelium an und legt es aus. Der zweite und dritte Brief ist persönlicher gehalten; als Verfasser wird ein "Presbyter" genannt. Dem Inhalt nach gehören sie in dieselbe Gruppe von Christen, an die auch das Evangelium und der erste Brief gerichtet sind. Jakobusgeht angeblich zurück auf den Jesusbruder und Bischof
von Jerusalem. Die meisten Gelehrten bezweifeln, dass das zutrifft, weil man
dem Galiläer Jakobus kein so elegantes Griechisch zutraut. Aber warum sollte
einer, der in einer zweisprachigen Umgebung aufgewachsen ist, kein elegantes
Griechisch schreiben können? JudasAuch dieser späte Brief, eine unflätige Bekämpfung von Irrlehrern, soll von einem Jesusbruder stammen, von dem wir aber außer dem Namen überhaupt nichts wissen. Der Inhalt dieses ärgerlichen Schreibens kommt fast wörtlich auch in 2. Petrus vor. iv. Die Offenbarungist ebenfalls ein Brief, denn sie beginnt mit sieben
individuellen Schreiben an Gemeinden in Kleinasien. Diesen Briefen folgt im
Hauptteil eine christliche Apokalypse, deren Verfasser aber kein Heiliger
aus grauer Vorzeit ist, sondern der den Gemeinden bekannte
Johannes – wohl der Apostel und Sohn des Zebedäus. Er war auf die Insel Patmos verbannt
worden und kann sich daher nur noch schriftlich äußern. Die literarische
Form der Apokalypse ermöglicht dem Seher, seine Kritik am heidnischen Rom so
in Bilder einzukleiden, dass er zwar von den Lesern, aber nicht von einer
etwaigen Zensur verstanden wird. b) Die im Neuen Testament behandelte und angedeutete GeschichteDas Neue Testament setzt an mit der Geburt Jesu. Es
berichtet aber aus dem Leben Jesu nur die Zeit seiner öffentlichen
Wirksamkeit vom Auftreten von Johannes dem Täufer 28/29 bis zur Kreuzigung
wohl im Jahr 33; die Apostelgeschichte führt die urchristliche Geschichte
fort bis zur Ankunft von Paulus in Rom im Jahr 62. |
[4] Die Gnosis war eine Erlösungsreligion, die zugleich mit dem jungen Christentum entstand und die man nur schwer vom christlichen Glauben unterscheiden konnte.
[5] 2. Petrus 1,20.21 [6] 2. Timotheus 3,16 [7] Luthers Ratschlag für Prediger: »Rem tene, verba sequentur« = Halte dich an die Sache, die Worte kommen von selbst.
[10] Vgl. Galater 3,3,15-18 von der letztwilligen Verfügung, die festlegt, wer der Erbe sein soll. 12] Bei dieser Einschätzung hat sicher eine Rolle gespielt, dass Matthäus deutlich ein Judenchrist ist. Im 4. Jahrhundert war ein "hebräisches Evangelium" in Umlauf, das als Original galt, heute aber als eine Übersetzung und Erweiterung von Matthäus angesehen wird. [13] Um die Zeitenwende gab es viele jüdische und christliche Schriften, die die bisherige Weltgeschichte deuten und Ausblicke in die Zukunft geben wollten, geschrieben angeblich vorlanger Zeit und jetzt erst wieder bekannt geworden.
[14] Kloster einer jüdischen Sekte, bekannt durch seine Schriften, in in Höhlen gefunden wurden.
[15] Das bedeutet ja Evangelium
[18] Dazu gehören auch die unterschiedlich überlieferten Texte des Vaterunsers und des Abendmahls: Jeder zitiert sie so, wie er sie aus seinem eigenen Gottesdienst kennt. [19] Matthäus: Bethlehem – Ägypten – Nazareth; Lukas: Nazareth – Bethlehem – Nazareth [20] Beide erwähnen z.B. Josef und Bethlehem [21] Nach beiden ist Jesus der leibliche Sohn Gottes und der Jungfrau Maria; Josef ist nur der Mann der Maria. [22] Dem synoptischen "Hauptmann von Kapernaum" entspricht der "königliche Beamte von Kana" bei Johannes. [24] Markus 9.2-10 [25] Markus 3,17 [26] Markus 10,42-45 » Offenbarung 4,4 [27] Lukas 9,54 [28] Johannes 11,25.26 [29] Johannes 21,24 [30] etwa ein junger Mann, der Jesus in Jerusalem kennen lernte? Dafür käme der aus der Apostelgeschichte bekannte Johannes Markus in Frage, der aus Jerusalem stammte, Paulus und Barnabas auf der ersten Missionsreise begleitete und dann mit Barnabas nach Zypern ging. [31] das "bessere Ich des Petrus"? Bedeutendster Jünger ist auch im 4. Evangelium Petrus und nicht etwa Johannes! [33] Die Widmung des Lukas "an Theophilus" ist kein Briefstil, sondern entspricht den noch heute üblichen Widmungen eines Buches «für ...« [34] 1. Thessalonicher [35] 61/62; der Römerbrief sollte die Christen in Rom auf die Ankunft von Paulus vorbereiten.
[36] Das bedeutet das Wort katholisch [38] 1,25 [42] Man darf nicht verkennen, dass ein Ideal nur so lange ideal ist, wie es nicht Wirklichkeit geworden ist. Für die Christen im ersten Jahrhundert wäre ein christliches Rom der Himmel auf Erden gewesen. Später musste man erkennen, dass es auch in einem christlichen Rom oder Konstantinopel sehr unchristlich zugeht!
[43] "Peter und Paul" [44] Vgl. Johannes 21,18.19 [45] Markus 13,2 [46] 21,20 (ähnlich schon 19,41-44) [47] Auch der Hebräerbrief scheint den Tempelkult noch vorauszusetzen, sonst wären seine ganzen Überlegungen ja gegenstandslos
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Datum: 1999 / 2005 Aktuell: 24.12.2009 |
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