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Befund:
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shess.
Grussel, Gruschel 'Stachelbeere', auch 'Johannisbeere'
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Nassau:
Druschel,
Gruschel, Kruschel,
Gruspel 'Stachelbeere' (Kehrein)
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Pfalz
Druschel,
Gruschel, Grusel,
Grusselbeere (Post)
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Österreich
Ågråsl (= Â-grossel)
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Schweiz
Chrosle, Chruselbeeri
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GrWb 11,2092;
2097:
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nhd.
Krausbeere,
Kräuselbeere 'Stachelbeere, Preiselbeere'
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alemann.
kruselbeere
'Stachelbeere
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ofries.
krüsbee
'Stachelbeere'
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ndl.
kruisbes
'Stachelbeere'
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engl.
goose berry 'Stachelbeere'
Ausfall des /r/ wie in sprechen /
speak und auf goose
'Gans' gedeutet
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afrz.
groiselle, frz.
groseille 'Stachelbeere'
setzt *groselia voraus. Das
/i/ bewirkte im Afrz. o > oi, im Nfrz. mouilliertes /l/.
Nonnenmacher, Prakt. Lehrbuch der afrz. Sprache S. 12 Nr. 48
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mlat.
grossularia
'Stachelbeere' (Diefenbach)
Deutung:
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Da Gr- auch in Deutschland
gut bezeugt ist, scheint Kraus-,
Kräusel- auf kraus 'nicht glatt'
gedeutet zu sein.
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Es lässt sich bei der wohl
ursprünglich gemeinten Stachelbeere nicht einleuchtend erklären, was
daran "kraus" sein soll.
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Das österreichische
Ågråsl bestätigt, dass Gr- die ursprüngliche Form ist.
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Afrz.
groiselle,
mlat. grossularia kommt wohl aus dem Germanischen.
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Fazit: Die
einheimische Pflanze hat einen alten einheimischen Namen:
Etymologie
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Sonderzeichen
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ARIAL UNICODE MS
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