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Befund
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Shess.
quåmə 'nicht gedeihen, dahinsiechen';
fərquåmə
nicht gedeihen, zugrunde gehen, fərquåmd
'verkümmert, aufgedunsen, sittlich verkommen'
neben Kʰâm, Kʰân,
Kʰǻn 'Schimmel auf dem Wein';
kʰ åmə 'im Wachstum zurückbleiben, nicht
gedeihen'; fərkʰåmə
'im Wachstum zurückbleiben, nicht gedeihen, verkümmern',
fərkʰåmd
'verkümmert, verkrüppelt, heruntergekommen, verwahrlost,
kränklich'
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Ohess.
verkôme 'modernd
verderben'; Alberus ich
verkam 'ich verderb, vergehe, verwelk, verkame, verdörr'
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Pfalz
(ver)kaame,
verkoome 'sich
schlecht entwickeln, nicht gedeihen, verkümmern'
-
Nassau
verkâmen,
verkâmchen,
verkômchen 'kein
rechtes Fortkommen, Gedeihen haben'
-
Schwäb.
verkame
verschimmeln, verfaulen, morsch werden; verhungern, dürsten'
Deutung
Da scheinen sich mehrere Wörter
überschnitten zu haben:
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lat.
cānus 'grau' >
roman. *cano
> frz-Mda. kano,
mhd. kân >
kâm > nhd.
Kahm 'Schimmel auf
gegorener Flüssigkeit'
-
ahd.
kûmîg, mhd.
kûm(e) 'schwach,
krank', Adv. 'mit Mühe' (>
kaum)
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nhd. verkümmern
hatte ursprünglich die Bedeutung 'Kummer machen' (<
Kummer). Die heutige Bedeutung 'sich nicht
richtig entwickeln' ist Iterativum zu mhd.
kûm(e), also
*kûmeren 'kränkeln'
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nhd. (kaum vor dem 18er-Jh nachweisbar)
verkommen
'umkommen, verwahrlosen' (vorher in anderen Bedeutungen)
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Die q-Lautung nach Analogie von mhd.
komen /
quam > kam 'ich
kam'
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