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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Etymologie

Striezel

nhd. 'längliches Gebäck, Stollen'

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  • japhet. *śtër-  'starr, stark, unfruchtbar, mühselig, tot, hervorstehen, Baumstrunk'

    • japhet. *śtrüτ- 'hervorstehen, schwellen'

      • 'schwellen'

        • *śtrüd-m-

          • lat. strūma 'geschwollene Drüsen, Kropf'

          • lett. trums 'Beule, Geschwür'

        • mhd. strozzen 'geschwollen sein, strotzen'

          • nhd. strotzen 'geschwollen sein, viel von etwas haben'

        • ahd. struzzil 'längliches Brot'

          • mhd. strutzel 'länglich-runde Masse, längliches Gebäck'

            • nhd. Quellen

              • 1691 Strützel, Strötzel 'Art Brotkuchen schlechter Qualität' (Stieler, als 'Schwellung gedeutet)

              • änhd. Strützel, Striezel 'handelsübliche Menge in länglicher Form, ein länglich-ovales Backwerk'

              • um 1860 (Dresdener Altmarkt) Striezeln, die in einer den Wickelkindern entlehnten Gestalt, reichlich mit Zucker bestreut, vor allen zahlreichen Bäckerbuden auslagen und Löwenappetit anregten.
                Wilhelm von Kügelgen (1802-67), Jugenderinnerungen eines alten Mannes Web

              • omd., bair. Striezel 'ein länglich-rundes Gebäck'

 

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Übersicht

Systematik

 

Begriffe: Kuchen

 

Datum: 2010

Aktuell: 20.12.2010