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rheinfränk.
Watz, mainfränk., Schweiz
Wetz 'Eber', bes. 'Zuchteber'
Zugehörigkeitsbildung:
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rheinfränk., hess.
Wutz 'Schwein' (familiär), kurhess. auch
Wûz, Schlesw.-Holst.
Wusch, Wudje,
Wutje, Wûtsche,
Wûtjer (wohl Parallelentwicklung)
Die
wahrscheinlichste Erklärung: 'Jungtier'
Diese Erklärung hat den Vorteil, dass die Bedeutung
'Schwein' im Keltischen überliefert ist. Lautlich ist nur der Ablaut
fragwürdig. Schwierig ist, dass Watz sich
allenfalls in mhd. Ortsnamen nachweisen lässt, aber direkt aus dem Idg.
entwickelt sein müsste (Erbwort aus einer vor-germ. Sprache).
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japhet.
*ʊeć- 'alt, jung, ein Tier'
ć = heth. z [ts] = kelt. /ts > ss/ ist ein seltenes japhet. Phonem, das
später von den Sprechern teils als /c > ś, k/, teils als /t/ (hier
germ.) interpretiert wurde.
Andere Möglichkeiten
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'männliches Tier'
Auch hier ist die Bedeutung überliefert und die Lautung
problematisch (Zusatzannahmen Ablaut und Koseform auf -tz).
Bei den beiden
nächsten Deutungen stimmt die Lautung, aber die Bedeutung ist nicht
überliefert. Da die beiden Wurzeln gleich lauten, lässt sich auch kaum
eine vorziehen. Diese Deutung kommt deshalb
kaum in Frage, weil beide Wurzeln auch mit /ss/ weiterleben. Ich kenne aber
kein Wort für 'Eber', das Wass lautet.
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'der Feuchte = Samenspritzer'?
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'der Scharfe =
Angriffslustige'
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germ. ƕat
'scharf'
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ahd. wass,
wahs, waz 'scharf'
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anord.
hvass, 'scharf, angriffslustig (Pferd), hvatr
'scharf'
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ä-nhd. wass
'scharf' und watz, rückgebildet aus
wetzen'.
Namen
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Personennamen
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Siedlungsnamen
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Im deutschen PLZ-Verzeichnis
stehen 26 Namen auf Watz-, darunter 5 bayrische
Watzing, die sicher von einem Personennamen
abgeleitet sind
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1141
Wazenburne >
Watzenborn-Steinberg, Oberhessen 'am scharfen, schnell fließenden /
nassen Brunnen' oder zu einem PN Wazo
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Bergname
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