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Heinrich Tischner Fehlheimer Straße 63 64625 Bensheim |
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Etymologie
*leigis
akelt. 'Arzt' |
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Email:
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keltisch
*lēgis
Das Wort ist nur in den
goidelischen Sprachen überliefert und lässt sich lautgesetzlich ableiten von
japhet. *leıg-.
Das Cymrische hat
Aus der längst vergessenen
keltischen Heilkunst stammt wohl auch germ.
*lubja
'Heilpflanze, Zaubermittel, Gift':
germanisch
*lēkis
Japhet.
*leıg- hätte lautgesetzlich german.
*līk-
geben müssen. Da aber lēk- > lāk- überliefert ist, muss es sich
um ein Lehnwort aus dem Keltischen handeln, das aber noch vor der 1.
Lautverschiebung übernommen wurde, bei einer späteren Übernahme müsst es
*lēg- heißen. Lehnwörter aus dem
Germanischen:
Wie die Lautung mit /e, ää/
und /k/ zeigt, haben die Slawen und die Finnen die Wörter von den Germanen
übernommen. Deutsch: Im Mittelhochdeutschen hat die
Wortfamilie eine abschätzige Bedeutung angenommen. Das ist sicher eine
spätere Entwicklung und kaum ursprünglich. Die Grundbedeutung 'Besprecher'
lässt sich also nicht aus dem Mittelhochdeutschen erschließen. Lehnwörter aus dem
Deutschen:
Lateinisch medicus
'Arzt', medicamen
'Heilmittel', medicina 'Heikunst; Arznei',
medēri und
medicari
'heilen' kommt wohl von japhet.
*med-
'messen, ermessen', vgl. lat.
mētiri 'messen',
mĕditari
'nachdenken', griech. μέδειν
médein 'an etwas denken'. Griechisch ἰατρός iatrós und ἰατήρ iatêr 'Arzt', ἰᾶσθαι iâstʰai 'heilen', ἰατρεία iatreía 'ärztliche Behandlung', ἰατρεύειν iatreúein 'verarzten' |
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Datum: 2005 Aktuell:
25.10.2011 |
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