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áb-nemmə
stV:
'abnehmen'
Stammformen
transitiv
'herunternehmen' ::
'auflegen' (Telefonhörer)
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då nimmt kʰâinɛʳ áb
"Da
nimmt keiner (den Hörer) ab." HT
'jem. etw. gegen seinen Willen wegnehmen'
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Die kann eim doch der Schinderhannes nit gleich am nächste Straßekreuz
wieder abnehme! "Die kann einem doch der Schinderhannes nicht gleich
am nächsten Straßenkreuz wieder abnehmen!"
ZSch 1
'in Zahlung nehmen'
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Für e Schnippelche Daumeleder hat mir der Schweinsmage drei geschliffene
Stei abgenomme "Für
ein Schnippelchen (Läppchen) Daumenleder hat mir der Schweinsmagen
(Schimpfwort) drei geschliffene Steine abgenommen." (Text)
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Dɛʳ Kʰɛʳl hȧd miçh bəlūʳd und
mȉʳ fìl zu fìl Gɛld ábgənómmə.
"Der Kerl hat mich belauert und mir viel zu viel Geld abgenommen."
HT
'jem.
eine Aussage abnehmen, glauben'
veraltet 'fotografieren'
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Wer einmal ein Bild von sich haben wollte, ging zum Photographen und ließ
sich "oabnemme" (abnehmen) in stolzer- Haltung, stehend oder
in großer Pose sitzend.
PfA
26.08.1967
'finitiv: 'etw. in Empfang nehmen, so dass es der
Geber nicht mehr hat'
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scherzhaft von einer Ohrfeige:
Di nimmd dȉʳ kʰâin Apɵtēkɛʳ mē áb.
"Die nimmt dir kein Apotheker mehr ab." (Das wäre allenfalls Sache des
Arztes.) HT
intransitiv
beim Stricken weniger Maschen auf die Nadel
nehmen
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Ich sáin
schón baim
Ábnemmə.
"Ich bin schon beim Abnehmen" (und habe den Strumpf bald fertig).
HT
schlanker werden (:: zunehmen)
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Içh wāiß nìt, içh kʰánn
ɛssə sō fìl wi içh will, içh nemm âinfach nìt áb.
"Ich weiß nicht, ich kann essen, so viel wie ich will, ich nehme einfach
nicht ab."
HT
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Wás sīhd dī sō schlɛ̄çht aus, di hȧd gánz
schœ̄n
ábgənummə.
"Was sieht die so schlecht aus, die hat ganz schön abgenommen."
HT
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Quellen
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