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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

anstellen

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ån-štellə swV: 'anstellen'

'an etwas dran stellen'

'Wasser, Strom, Gas laufen lassen'

'ein Gerät in Gang bringen'

  1. Føʳ dī pâʳ Laddə brauchštʊ nìt di Kraissɛ̄g ånzʊštellə, då kʰánnštʊ də Fuĉhsschwánz nemmə. "Für diese paar Latten brauchst du nicht die Kreissäge anzustellen, da kannst du den Fuchsschwanz nehmen." HT

'etwas tun, was man nicht soll'

reflexiv

'sich ans Ende einer Warteschlange stellen'

'sich in einer Weise verhalten, die der Sprecher ablehnt'

  1. sich äbsch ostelle … wie en Ochs, woan er glitscht "sich äbich (ungeschickt) anstellen wie ein Ochse, wenn er glitscht (ausgleitet)" (Text)

  2. Dū štellšt diçh ån wi də Oĉhs zum Hāyrùppe. "Du stellst dich an wie der Ochse zum Heurupfen." (Du machst das nicht richtig. Der Ochse frisst das Gras statt es herauszuziehen.) HT

  3. stellt er sich an, als hedde'm die Hinkel es Brod gefresse "stellt er sich an, als hätten ihm die Hünkel (Hühner) das Brot gefressen (ist dumm)" HSchDH 1,76

 

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Quellen

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Datum: 1968-2008

Aktuell: 17.09.2010