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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

ausgeben

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aus-gɛƀƀə, stV 'ausgeben'
Stammformen

fnhd. ausgeben

  1. 1538: 5d ausgeben do man anschreben" 5 d ausgegeben, als man angeschrieben (die Jahresrechnung aufgestellt) hat" 55 31.08.2009

'Geld aus dem Beutel nehmen und bezahlen'

  1. Man kʰánn nìt mē Gɛld ausgɛƀƀə als wi man hȧd. "Man kann nicht mehr Geld ausgeben als wie man hat." HT

  2. For Saaf hot de Peter sei' ganzes Lewe Nie aach nor en rote Dantes ausgebe. "Für Seife hat der Peter sein ganzes Leben (lang) nie auch nur einen roten Tantos (Münze) ausgegeben." KSchDH 1,149

  3. Dådɐfœ̄ʳ gɛƀƀˬiçh kʰāin rōðə Penning aus. "Dadavor (dafür) gebe ich keinen roten Pfennig aus." HT

besonders: 'in einem Lokal Getränke spendieren'

  1. Er hȧd án sáinm Gəbŭʳdsdâg âin ausgɛƀƀe. "Wr hat an seinem Geburtstag einen ausgegeben." HT

'verteilen'

  1. Əs Rōðə Krͽyz hȧd Ɛssə ausgɛƀƀə. Das Rote Kreuz hat (bei einer Verstaltung) Essen ausgegeben." HT

siçh ausgɛƀƀɘ fy̏ʳ 'jemand Anderers zu sein behaupten'

  1. Merr gewwe uns for ihr Vettern aus "Wir geben uns für ihre Vettern (Cousins) aus" (Text)

 

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Quellen

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Übersicht

 

 

 

Datum: 1968-2008

Aktuell: 25.01.2011