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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

ausmache

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aus-machə swV 'ausmachən'

lokal: 'Bodenfrüchte herausholen, ernten'

  1. Höyd machə ŵȉʳ Kʰaʳtoffəl aus. "Heute machen wir Kartoffel aus." HT

'Unkraut mit den Wurzeln ausgraben'

  1. Diśtəl dy̏ʳf man nìt ausrùppe, sónšt blaiƀə di Wùʳzələ im Boððəm und wáĉhsə wiððɛʳ nåch. Di muss man miðð’m Distəlštɛçhɛʳ ausmachə.  "Disteln darf man nicht ausrupfen, sonst bleiben die Wurzeln im Boden und wachsen wieder nach. Die muss man mit dem Distelstecher ausmachen." HT

finitiv: 'einem technischen Vorgang ein Ende machen, ausschalten'

  1. Də Letžtə macht’s Liçht aus. "Der Letzte macht das Licht aus." HT

  2. Drē mål án dem Knopp und mach də Rādiō aus. "Dreh mach an diesem Knopf und mach den Radio aus."  HT

resulatv: 'etwas Wesentliches machen, ins Gewicht fallen, stören'

  1. Frīʳśtʊ'nn dū nìt mid dáinə bâʳɟʊssə Fȳß? - Içh lāuf gɛ̄ʳn bâʳɟʊss, dɛs machd mìʳ niĉhs aus. "Frierst denn du nicht mit deinen barfußen Füßen? - Ich laufe gern barfuß, das macht mir nichtsd aus." HT

  2. Machd’s Ìnə wás aus, wánn içh rāuch? "Macht es Ihnen etwas aus, wenn ich rauche?" HT

resulatv: 'zu einem Beschluss kommen, vereinbaren'

  1. Ŵȉʳ hȧn dɔch ausgemâchd, dassˬdʊ hͽyd Middâḡ kʰymmšt. "Wir hatten doch ausgemacht, dass du heute (Nach-)Mittag kommst." HT

 

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Datum: 1968-2008

Aktuell: 04.10.2010