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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

Tod

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Dōd m. 'Tod'

mhd. dôt

'Sterben'

  1. Daß net die Elleboge Aam uf de Dod blessirn! "dass nicht die Ellbogen einem auf den Tod blessieren (verletzten). GHK 23a

  2. Si hȧd siçh ìʳn Dōd ərbaigəwynschd. "Sie hat sich ihren Tod herbeigewünscht." HT

Redenart:

  1. Wanns Schderwe in Mod is is merr vorm Dood net sicher. Wenn das Sterben in Mode ist, ist man vor dem Tod nicht sicher." 48

Sprichwort:

  1. Dem Âinə sáin Dōd ìsd dem Ándɛʳn sáin Brōd. "Dem einen sein Tod ist dem Andern sein Brot." (Text)

'Gestorbensein'

  1. Də Doktɵʳ hȧd nʊʳ noch sáin Dōd feštgəštelld. "Der Doktor hat nur noch seinen Tod festgestellt." HT

'Sterbenmüssen'

  1. mhd. Erl. 317 Er az den appel und kôz den dôt "(Adam) aß den Apfel und kor (wählte) den Tod."

'Personifikation des Todes' ("Sensenmann")

  1. erumgeh wie de Dod von Ibbern "herumgehen wie der Tod von Ypern" (Text)

  2. Du bišt gūd nåchˬəm Dōd zu schickə. "du bist gut nach dem Tod zu schicken." (Text)

  3. Du sīḩšt aus wi də laibhaftiǵə Dōd. "Du siehst (schlecht) aus wie der leibhaftige Tod." HT

  4. Dɛʳ ìsdˬəm Dōd fón də Schipp gəšprungə. "Der ist dem Tod von der Schippe gesprungen." (Text)

 

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Quellen

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Datum: 1968-2008

Aktuell: 13.01.2010