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dróckə
amda., neu
-o- 'trocken'
eigentlich:
'keine Feuchtigkeit
enthaltend'
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Di
Wæsch ìsd
drockə.
"Die Wäsche ist trocken." HT
'nicht der Witterung
ausgesetzt'
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Die Alte dann im Truckne sitze "Die Alten dann im Trocknen sitzen"
Gel 50
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E Jedermann noch kam Gern drucke haam! "Ein
jedermann noch kam gern trocken heim."
DH 2,227
'nicht
dem Hochwasser ausgesetzt'
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Ich habb moi Scheefche im Truckene ghatt! "Ich
habe mein
Schäfchen im Trockenen gehabt."
GBiDH 2,271
'ohne Milch'
Di Kū
štēd drocke.
"Die Kuh steht trocken (gibt keine Milch)."
HT
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Werd unser Milch aach lange? Schier trocke steht die Kuh! "Wird unsre
Milch auch langen? Schier (beinahe) trocken steht die Kuh (gibt fast keine
Milch)." GKH-KF
'ohne Getränke'
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Bīʳ
hɛ̄ʳ, sollə dánn im Drockəne sitze?
"Bier her, sollen wir
denn im Trockenen sitzen?"
HT
Beim Kuchen
unterscheidet man
nassə Kʰŭchə "nassen (Obst-) Kuchen" und
drockənə Kʰŭchə
"trockenen Kuchen (nur Teig, ohne Belag)"
HT
Redensart:
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noch nìt drockə hindɛr
də Ōʳn sáin
"noch nicht trocken
hinter den Ohren sein" (Text)
übertragen:
'nüchtern, keine
Gefühle zeigend'
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Den bringt mer fast net aus de Ruh, Und hot en moal aaner geschunne, do
lacht-er ganz drucke dezu. "Den bringt man fast nicht auis der Ruhe,
und hat ihn mal einer geschunden (gequält),l da lacht er ganz trocken dazu."
SchDa 206
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Verlangt er drucke - verzig Mack! "verlangt er trocken 40 Mark."
SchDa 232
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Quellen
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