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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

Dusel

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Dussəl m. 'Dusel'
Etymologie

'Benommenheit'

'Halbschlaf'

'Rausch'

  1. von einem Betrunkenen: Schnell greift er in seim Dusel noch Nooch em Laterneblock "Schnell greift er in seinem Dusel noch nach einem Laternenpfahl" (-block wegen des Reims) RSchDH 1,322

'Wahn'

  1. weil er in dem Dusel gelebt hot, sei Marieche weer for ebbes »Heecheres« geborn worre. "weil er in dem Dusel gelebt hat, sein Mariechen wäre für etwas Höheres geboren worden. SchDa 169

'unverdientes Glück, von dem man sozusagen im Schlaf überrascht wird'

  1. Äwwer sage Se selwer, haww ich nit en grouße Dusel ghatt? "Aber sagen Sie selber, hab ich nicht einen großen Dusel gehabt (weil ich die Rechnung nicht bezahlen musste)?" GBiDH 2,271 ERB

persönlich: 'verschlafener, ungeschickter, einfältiger Mensch'

  1. Du Dussəl, pass dɔch ùff, wōˬdʊ hìn tappst. "Du Dussel, pass doch auf, wo du hin tappst!" HT

 

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Quellen

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Übersicht

 

 

 

Datum: 1968-2009

Aktuell: 24.01.2011