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ē 'ehe'
Komparativ
amda. ēʳ,
erweitert
ēndɛʳ;
mit
Auslautverhärtung superlativisch ēʳt
Superlativ:
ēʳŝt, ɛʳŝt
Adverb 'früh'
'eh und je, schon immer'
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Içh bin də Schœ̆nnstə. -
Dɛs wâʳstʊ schón ē. "Ich bin der Schönste. - Das warst du (ja)
schon eh."
HT
Zeilhard
ē(r)
wi nìt
"eher wie nicht" (eher ja als nein)
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Zwei Gendarme
befleißigen sich hochdeutsch zu sprechen: Erster. Es
ist der Datterich. Zweiter. Fort, Der ist's eher wie nicht!
NDatt 6,5
Der Ausdruck lässt sich nicht Wort für Wort ins Hochdeutsche übertragen.
-
Ich glaab ehr wie net, dann bei so Dinge is er der verderscht. "Ich
glaube eher wie nicht, denn bei so Dingen (Schlägereien) ist er der
vorderste."
NTH 2,2
-
Ɛʳ
kʰymmd ē wi nìt.
"Er kommt eher wie nicht (wahrscheinlich)."
HT
ēʳt
'eher, früher'
-
Redensart
-
"Eher
(zuerst) komme ich, und dann komme noch einmal ich, und dann kommt eine
Zeitlang gar nichjts, und dann kommst du." 19"
a
Konjunktion
'bevor'
ē
-
Ē man
di Kʰartoffəl án di Say fərfyddɛʳd,
dŭd man
sı im Dæmpɛʳ dæmpə.
"Ehe man die Kartoffel an die Säue verfüttert, tut man sie im Dämpfer (Art
Kessel) dämpfen."
HT
-
Içh flitz grâd mål schnɛll mið’m
Râd zum Bäckɛʳ,
ē dassˬɛʳ zūmachd.
"Ich flitze gerade mal schnell mit dem Rad zum Bäcker, ehe dass er zu macht."
HT
ēʳ
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ehr e Stunn erum werrd sei "ehe eine Stunde herum wird sein"
St 449
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Quellen
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