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fallən
stV:
'fallen'
Stammformen: fall, fællśt,
gəfallə
Vollverb
'ungehindert der Schwerkraft folgen, zu liegen kommen'
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Dɛʳ
Bəsoffənə ìsd
in də Schossēgrâƀə gəfallə.
"Der Besoffene ist in den Chaussegraben gefallen."
HT
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Içh mâin
grâd, mȉʳ dǣd di Deck ùff də Kʰopp fallə.
"Ich meine gerade, mir täte die Decke auf den Kopf fallen. (Text)
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di Mǟdçhɛʳ trâğə
Rœckəlçhɛʳ, di fallə in alle Eckəlchɛʳ. Kīkərikikī...
"die Mädchen tragen
Röckelchen, die fallen in alle Eckelchen. Kikierikiki! (Text)
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ich worr im Draam aussem Bett gefalle. "Ich war im Traum aus dem Bett
gefallen." 43
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19"
a
'stürzen'
19"
a
Reim
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’s Fyllçhə lāufd əwɛg
und də Bauɛʳ fælld in
dīfə, dīfə Drɛck.
"Das Füllchen läuft hinweg und der Bauer fällt in tiefen, tiefen Dreck." (Text)
Redensart
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Di dŭd, als ob sı əm Kʰaisɛʳ aus əm Âʳsch gəfallə wǣr.
"Die tut, als ob sie dem Kaiser aus dem Arsch gefallen wäre." (Text)
Sprichwort
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Də Appel fælld nìt waid fóm Štámm.
"Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm."
(Text)
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Wɛ̄ʳ zū hōch kraƀƀəld, fælld dīf.
Wer zu hoch (hinauf)
krabbelt (klettert), fällt tief (hinunter). (Text)
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Wer noch owwe
werft, dem falle die Scherwe uff de Kopp.
"Wer nach oben wirft, dem fallen die Scherben auf den Kopf. (Text)
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Falle is kao Schand – awwer lang liegebleiwe.
"Fallen ist keine Schande – aber lange liegenbleiben." (Text)
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Wánn’s
Kʰind in də Brunnə gəfallə ìsd,
dŭd man’n
zudeckə.
"Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, tut man ihn zudecken." (Text)
verhüllend: 'den
Soldatentod sterben'
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Də
Ónkəl Hɛlmūt ìsd
im Krīǵ gəfallə.
"Der Onkel Helmut ist im Krieg gefallen."
HT
technisch:
'einrasten'
20"
a
a
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Di Dŷʳ
wâʳ ə bissċhə fərzoğğə,
man hȧd fešt dryckə mysse, bisˬsı ins Schloss gefallə wâʳ. "Die
Tür war ein bisschen verzogen, man hat fest drücken müssen, bis sie ins
Schloss gefallen (eingerastet) war."
HT
von Worten: 'gesprochen
werden'
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un wann so aa losgeleggt hott, do sin Brocke gefalle, die mer hott
uff kaa Dräckschibb genumme "un wenn so eine losgelegt (zu schimpfen
angefangen) hat, da sind Brocken gefallen, die hat man auf keine Dreckschippe
genommen (noch nicht mal auf die Dreckschippe, geschweige denn den Mund)."
RSchDH 1,230
von
Feiertagen: 'an einem bestimnmten Tag liegen'
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Drai
Faiɛrdâğ
fallə immɛʳ ùffˬən Dónnɛʳŝtâg: Grȳndónnɛʳšdâg,
Himməlfâʳd und Fronlaiçhnâm.
Drei Feiertage falle immer auf einen Donnerstag: Gründonnerstag, Himmelfahrt
und Fronleichnam."
HT
kausativ:
fallə lȧssə
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hȧd siçh âinfach
inˬən Klēʔackɛʳ fallə lȧssə. "hat sich einfach in einen Kleeacker
fallen lassen." (Text)
Funktionsverb
Redensart:
fóm Flāisch
fallə
"vom Fleisch fallen" (Text)
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mei, Kunrohd, wos fehlt dem Mädge, ma mahnt, es wehr
krank, es fellt ganz vum Flahsch. "Mein, Konrad, was fehlt dem
Mädchen, man meint es wäre krank, es fällt ganz vom Fleisch." (nach dem
Kontext: sieht blass aus)
NTH 1,7
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Ableitungen
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V áinfallən
'einfallen'
V ənáinfallən
'hineinfallen'
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V ərymfallən
'herumfallen'
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V
ərundɛʳfallən 'herunterfallen'
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S Fall 'Fall'
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S Fall f. 'Falle'
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S
Fallaisə 'Falleisen (fürs Türschloss)'
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S †Falldōʳ, Fálldɵr-
'Falltor'
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S Fallōbst 'Fallobst'
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S falls 'falls'
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V jēdənfalls 'jedenfalls'
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S Fallschȉʳm 'Fallschirm'
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V gəfallən
'gefallen'
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V
hinfallən
'hinfallen'
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V schwēʳfallən
'schwerfallen'
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V fərfallən
'verfallen'
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V ymfallən
'umfallen'
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Sie benötigen die Schriftart
Times New Roman 5.01
Quellen
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