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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

verdrücken

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r-dryckə swV 'verdrücken'

'zerdrücken, durch Pressen zerstören'

  1. Du hȧšt jâ di Blummə gánz schœn fərdryckd. "Du hast ja die Blumen ganz schön verdrückt." HT

'essend vernichten, gierig essen'

  1. Ich hab zwaa Weck mit Worsch verdrickt. "Ich habe zwei Wecken mit Wurst verdrückt." SchDa 209

reflexiv 'sich unsichtbar machen, verschwinden'

  1. Es is de best, Eh’ daß de dich verolwern leßt, Du dhust dich mol verdricke "Es ist am besten, ehe du dich veralbern lässt, du tust dich mal verdrücken." SchDa 26

  2. Di gánz Zaid hȧððˬɛʳ mid də Hænd in də Hōsədaschə då rymgəštándə, aƀƀɛʳ wiˬiçhˬım də Bɛ̄səm in di Hánd gədryckd hȧn, hȧððˬɛʳ siçh gánz schnɛll fərdryckd. "Die ganze Zeit hat er mit den Händen in den Hosentaschen da rumgestanden. Aber wie ich ihm den Besen in die Hand gedrückt habe, hat er sich ganz schnell verdrückt." HT

 

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Datum: 1968-2008

Aktuell: 17.04.2010