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fər-kʰāufə
sV: 'verkaufen'
Stammformen
'gegen Geld weggeben'
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Dɛs
Fyllçhə will nìt lāufə,
də Bauɛʳ will’s fərkʰāufə.
"Das Füllchen will nicht
laufen, der Bauer will's verkaufen. " (Text)
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Do
werd die ganz Musik verkaaft, Und de Gips - der werd dann haamgeschlaaft!
"Da wird die ganz Musik (eine gewonnene Kutsche) verkauft, und der Gips (Erlös),
der wird dann heim geschleift."
KSchDH 1,267
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hot emol aaner sei Haut verkaaft, kimmt’s uff die poor
Fennich aach net mehr a’. "Hat einer einmal seine Haut verkauft (eine
teure Anschaffung gemacht), kommt es auf diese paar Pfennige (für Extras) auch
nicht mehr an." (Text)
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»Verkaafe Se mer Ihrn Bort!« ... »Do is mer jed Gebott egal - Net for e
Million is der mer faal.« "»Verkaufen Sie mir Ihren Bart!« ... »Da
ist mir jedes Gebot egal - nicht für eine Million ist der mer feil (zu
verkaufen).«"
KSchDH 2,133
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Me kennt jao äbs vekaafe, äbs wou Geld bringt! "Man könnte ja etwas
verkaufen, etwas, was Geld bringt!" PöZa
als unbrauchbar
verkaufen
Redensart:
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jem. fɵʳ
dumm fərkʰāufə
wollə
"jemand für dumm verkaufen wollen" (Text)
'behaupten, das wäre
etwas Anderes; an Stelle von etwas Anderem verwenden'
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Do wern die Koppezüche, Als Sackdücher verkaft
"Da werden die
Kopfziechen als Sacktücher verkauft" (man benutzte Kissenbezüge an Stelle
von Servietten, in denen man üblicherweise Kuchen von Feiern mit nach Hause
nahm)
GHK 7a
salopp 'geben'
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un verkaaf-der mit meim
Aaichstock dem Hund ah uf die Schnuht
"und verkaufe (gebe) dir
mit meinem Eichenstock dem Hund eine auf die Schnute"
NTH 4,9
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Times New Roman 5.01
Quellen
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