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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

vertragen

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r-trâğə stV 'vertragen'
Stammformen

'aushalten, ertragen'

  1. ich waaß schon Woas ich vertroage kann! "ich weiß schon, was ich (an Zugluft) vertragen kann!" GHK 24c

  2. Di Zwìƀƀəl dy̏ʳf man nìt pʰūlə, dɛs fərtrâğə sı nìt. "Die Zwiebeln darf man nicht pfuhlen, das vertragen sie nicht."  HT

  3. Dauchə kʰánnˬiçh nìt fərtrâḡə. "Tauchen kann ich nicht vertragen." (Text)

'bekömmlich sein (von Nahrungs- und Genussmitteln)'

  1. Içh fərtrâg kʰâin Pʰilzə, då kriġġˬiçh immɛʳ də Dynnə. "Ich vertrage keine Pilze, das kriege ich immer den Dünnen (Durchfall)." HT

  2. Ɛʳ fərtrǣgd niĉhs. "Er verträgt nichts (keinen Alkohol)." HT

reflexiv siçh fəʳtrâğə 'einig sein, sich nicht streiten'

  1. Said âiniǵ undrtrâgd aiçh! "Seid einig und vertragt euch!" HT
    Parodie:

    • Seid aanig un haagt eich "Seid einig und haut euch" SchDa 47

    • Said âiniǵ undrschlâgd aiçh! "Seid einig und verschlagt euch!" HT

  2. Pʰack schlǣgd siçh, Pʰack fərtrǣgd siçh. "Pack schlägt sich, Pack verträgt sich." (Text)

 

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Quellen

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Datum: 1968-2008

Aktuell: 25.08.2010