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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

fünf

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fïɳf, Kardinalzahl 'fünf'

  • 19" a

  1. Máin Áldə giƀd mȉʳ blōß fïɳf Maʳk Daschəgɛld. "Mein Alter (Vater) gibt mir bloß 5 DM Taschengeld." HT

unregelmäßige Lautentwicklung bei 15, 50:

  • Zu Beginn der Neuzeit erscheint rückgelautetes /ÿ/, das von einigen Grammatikern gefördert wurde. (GrWB 4,580)

  • Der Schwund des /n/ vor Reibelaut ist gemeinwestgermanisch, aber nicht hochdeutsch. Bei fÿnff- findet keine Ersatzdehnung statt. Vielleicht liegt fremder, etwa niederdeutscher oder niederländischer Einfluss vor.

In einigen Orten spricht man [fuxts-], auch das erinnert an die niederländische Artikulation: gekocht statt gekooft 'gekauft'

fïɳfd, Ordinalzahl 'fünft'

Redensart:

  1. Içh sáin immɛʳ dɛs fĩɳfdə Râd ám Wáğə. "Ich bin immer das fünfte Rad am Wagen." (Text)

fÿnff-zēhn, Kardinalzahl 'fünfzehn' 18" a

  1. ... kost fuffzeh Rheingulde.  "... kostet fünfzehn Rheingulden" ZSch 2

  2. Daß heut e saurer Häring, Nor fufzeh Pennig kost. "dass heute ein saurer Hering nur 15 Pfennige kostet." GHK 43a

Redensart:

  1. kʰùʳzə Fỹnfzēn machə. "kurze Fünfzehn machen" (Text)

fÿnff-z, Kardinalzahl 'fünfzig'

 

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Quellen

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Datum: 1968-2008

Aktuell: 04.11.2011