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Frāu,
f, Pl.
amda. Waiƀɛʳ,
hmda. Frauə,
Dim. Frāuçhə,
Frǟulə 'Frau'
'vornehme Dame'
Anrede eines
erwachsenen weiblichen Menschen
-
Frāu
Maiɛʳ, di Aiɛʳ, di sâiɳˬmìʳ zu dͽyɛʳ.
"Frau Meyer, die
Eier, die sind mir zu teuer." (Text)
†Anrede an die Mutter
-
sei Frah Mudda "seine Frau Mutter"
NTH
4,8
'erwachsener weiblicher
Mensch'
-
Du schnappśt wi ə áld Frāu.
"Du schnappst (hinkst) wie eine alte Frau."
HT
-
... is des doch
noch e ganz passabli Fraa.
"(mit 40) ist das doch noch eine ganz passable (annehmbare) Frau"
HMSch
30
Redensart:
-
hindərym
wi di Frāu
fón Benshəim
'hinten herum (durch einen Geheimgang) wie die Frau von Bensheim' (Text)
'Ehefrau'
-
un pischpert seiner Fraa ins Ohr "und wispert
seiner Frau ins Ohr" Mundo Gel 42
-
Die Fraa hot owwe
am Fenschter geluurt ghatt
"Die Frau hatte oben am Fenster gelauert (gewartet) gehabt"
HMSch
20
-
Di Frāu
drǣgd mid ìʳnə
Schÿʳz mē naus, als wi də Mánn miððˬəmə Hāywáğğə
nain
fâʳn kánn.
Die Frau trägt mit ihrer Schürze mehr hinaus, als wie der Mann mit einem
Heuwagen hineinfahren kann. (Text)
-
No, Fraache, du host dich desmol widder emol gebritscht.
"Nun, Frauchen, du hast dich diesmal wieder einmal gebritscht (blamiert)."
NTH
4,11
Spruch:
-
Bai dem Wɛððɛʳ jǣgd man
jâ kʰâin
Hund fɔʳ di Dŷr. - Frāu,
gē fɔʳd und
holl mìʳˬə Rœllçhə." "(Sie):
Bei diesem Wetter jagt man ja keinen Hund vor die Tür." - (Er): Frau, geh
fort und hole mir ein Röllchen (Kautabak)." (Text)
"Aus Gernsheim holt man keinen Gaul und keine Frau."
20"
a
'Fräulein = alte Frau'
Frāuçhə
-
ə fərhutzəld
Frāuçhə
"ein verhutzeltes Frauchen"
HT
'Altbäuerin,
Großmutter'
-
Übername
əs Klockə-Frāuçhə
"das Klocken-Frauchen (Altbäuerin Klock)"
HT
Georgenhausen
Frǣulə
Diese nicht
standardmäßige südfränk. Form war in Hahn bekannt als
'ungepflegte,
verstrubbelte Frau'
-
Låss
diçh mål kʰämmə, du sihšt
jâ aus wiˬə
Frǣulə.
"Lass dich mal kämmen, du siehst ja aus wie ein Fräulein."
HT
Frǣulā,
überfeinerter Puppenname
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Quellen
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