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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

Futter

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Fuddɛʳ n, 'Futter'

eigentlich 'Nahrung'

besonders für animalische Lebewesen

  1. 's Spatzevolk stiehld de Hinkel 's Fudder firm Schnawwel weg "Das Spatzenvolk stiehlt den Hünkeln (Hühnern ) das Futter vorm Schnabel weg." ShWb 21,349 Balkhausen

  2. Ai wailˬiçhˬım kʰáin Futtɛʳ mē kʰāufə kʰánn. "Ei weil ich ihm kein Futter mehr kaufen kann." (Text)

  3. Ich häbb denne äbs bsonderes ins Fudde. "Ich habe denen etwas Besonders ins Futter (gegeben).  PöOHn

uneigentlich vom Menschen

  1. Fu Deiwel, was e Futter! Aus Inschel mecht merr Butter. "Pfui Teufel, was ein Futter! Aus Unschlitt (Talg) macht man Butter" St 286

übertragen: 'zweite untere Stofflage bei der Kleidung'

 

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Datum: 1968-2008

Aktuell: 23.04.2010