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Gāiß
f, Pl. Gāißə, Dim.
Gǟißċhə 'Geiß'
'weibliche Ziege, capra hircus'
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Kinderreim:
... Mâğd
hȧd gəmolkə sĭƀə Gāißə
undˬə
Kʰū...
"... Magd hat gemolken sieben Geißen und eine Kuh ..." (Text)
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Do hippe se wi Gäischer, Beim Sunneschei im Klee.
"Da hüpfen sie wie Geißchen beim
Sonnenschein im Klee."
GHK 4b
Redensarten:
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so derr, daß er e Gaas zwische die Herner hett kisse
kenne "so dürr, dass er eine Geiß zwischen den Hörnern hätte küssen
können" (Text)
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eine ausweichende
Antwort: ɛɖẃɐs, bɛbbəs, wás di Gāiß
nìt frissd "etwas (+ Reimwort), was die Geiß nicht frisst"
HT
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ein
magerer Mensch ist
dy̏ʳʳ wi ə Gāiß,
ən Rɛçhə, ən Hāyrɛçhə,
ən dy̏rrə Heçht.
"dürr wie eine Geiß, ein Rechen, ein Heurechen, ein dürrer Hecht"
HT
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Hot de Deiwel de Bock geholt, mag er aach noch die
Gaas hole. "Hat der Teufel den Bock geholt, mag (kann) er auch noch die
Geiß holen."
(Text)
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nìt føʳ
ə gäld
Gāiß
"nicht für eine gelte (unfruchtbare, milchlose) Geiß" (Text)
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Dɛs ìsd
miððˬəm Gǟißċhə
gəzackɛʳd
"Das ist mit dem Geißchen gezackert". (Text)
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Schaiß dɔch di Gāiß
drúff!
"Scheiß doch die Geiß drauf!" (Text)
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Mid
Gəwáld hēbd man
ə Gāiß
hində
rum. Mit
Gewalt hebt man eine Geiß hinten herum." (Text)
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nìt føʳ
ə gäld
Gāiß
"nicht für eine gelte (unfruchtbare, milchlose) Geiß" (Text)
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nìt føʳ
ə gɛ̄l Gāiß
"nicht für eine gelbe Geiß" (Text)
Sprichwort:
Neckverse:
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Pʰungšt
blaibd Pʰungšt, und
wánn di Gāiß
im Štall fərrɛckd.
"Pfungstadt bleibt Pfungstadt, und wenn die Geiß im Stall verreckt." (Text)
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Mɛckmɛckmɛck, so machə di Hǣnɛʳ Gāißə, mɛckmɛckmɛck, so machə di Hǣnɛʳ Bœck.
"Meckmeckmeck, so machen die Hähnleiner Geißen, meckmeckmeck, so machen die
Hähnleiner Böcke." (Text)
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Times New Roman 5.01
Quellen
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