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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

gefallen

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gəfallə, stV 'gefallen'
< eigentlich 'zufallen, zuteil werden'
Stammformen 

'zufrieden sein mit dem, was einem widerfährt oder begegnet'

mit Dat.: 'gut, schön finden'

  1. Jēðəm Hund gəfælld sáin Hydd und jēðəm Naʳʳ sáin Kʰapp. 'Jedem Hund gefällt seine Hütte und jedem Narren seine Kappe. (Text)

  2. Warym kʰymmd dánn də Wilhɛʟm nìmmē? - Wail’sˬım nìmmē gəfælld.  "Warum kommt den der Wilhelm nicht mehr? - Weil's ihm nicht mehr gefällt." HT

  3. Aƀƀɛʳ di Ēʳ gəfælld mȉr dɔch, sǣgd de Judd. "Aber die Ehre gefällt mir doch, sagt der Jude." (Text)

mit sich + lassen: 'dulden'

  1. Du Âinfáld, du læsśt dȉʳ dɔch alləs gəfallə.  "Du Einfalt (naiver Kerl), du lässt dir doch alles gefallen." HT

  2. Lȧss dȉʳ blōß niĉhs gəfallə und schlâg zʊryck. "Lass dir bloß nichts gefallen und schlag zurück." HT

 

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Datum: 1968-2008

Aktuell: 13.02.2012