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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

hangen

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hɛnɢən amda., nhess. hɛngən Vst. 'hängen'

< Vst. hangen x Vsw. henken

Stammformen: hænɢ, gəhȧnɢən

  • intr. 'hangen:

    • 'oben befestigt sein und unten keinen Halt haben'

      • 'senkrecht' 18" a 19" a

      • 'in Schräglage' 19" a

    • 'anhaften' 19" a

    • 'mit etwas behängt sein' 19" a

  • Sprüche:

    • Anekdote:

      • "Da haben wir so gemütlich beisammen gesessen, auf einmal hat dem Einen sein Auge h(er)aus gehangen." 19" a

    • Lied:

      • "Und das allerschönste Tierchen ist und bleibt die Kröte, weil sie kein Gebimsebamsel (Schwanz) hinten hängen hat" 19" a

    • Rätsel:

      • "Es hängt an der Wand, macht ticktack und wenn's runter fällt ist die Uhr kaputt. - Das ist Pech." 19" a

    • Redensart:

      • "Das kannst du dir einrahmen und übers Bett hängen." 20" a

      • "Der hat noch die Eierschalen am Arsch hängen." 19" a

    • Reim:

      • "Hinter Hannes Herrchens Haus hängen hundert Hemden heraus..." 19" a

    • Wendungen:

      • "etwas / einen Klotz am Bein hängen haben / sich einen Klotz ans Bein hängen" 18" a

      • "sich hängen lassen" 19" a

  • Ableitungen

    • V ənáinhænɢən 'hineinhängen'

    • V əraushænɢən 'heraushangen'

    • V ərundɛʳhænɢən 'herunterhängen'

    • V Fōʳháng 'Vorhang'

    • V Gəhængsəl 'Gehängsel: Mensch, der an man hängt'

    • S hænɢəblaiƀən 'hängenbleiben'

    • S hænkən '(auf)hängen'

    • Vmhænɢən 'umhängen'

 

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Datum: 1968-2012

Aktuell: 16.02.2012