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Kʰū, Pl.
Kʰȳ, Dim. Kʰȳçhə
'Kuh'
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Də Bauɛʳ læssd di štīriǵ Kʰū im
Šprungštall fóm Fárrn deckə.
"Der Bauer lässt
die stierige (brünstige) Kuh im Sprungstall vom Farren (Bullen) decken."
HT
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Di Kʰū ìsd œĉhsiǵ
"Die Kuh ist öchsig (brünstig)."
HT
Zeilhard
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Əm
Filipp ìsd
sáin
bešt Kʰū áingángə.
"Dem Philipp ist seine beste Kuh eingegangen."
HT
Sprichwörter
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Un wann mer sou
alt werd wie e Kuh, lernt mer immer noch mäih dezu.
"Und wenn man so alt wird wie eine Kuh, lernt man immer noch mehr dazu."
HMSch
43
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Sō áld
wȉrd kʰâin
Kʰū
"So alt wird keine Kuh" (sagten Jugendliche um 1960, wenn sie erfuhren, wie
alt ein junger Erwachsener ist.)
HT
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Hȧnˬiçh di Kȳ nìt, hånˬiçh di Mȳ nìt
"Habe ich die Kühe nicht, habe ich die Mühe nicht." (Text)
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Kʰenndˬȉʳ all dɛs schœ̄nə
Līd, wi di Kʰū in Âimɛʳ
trīd? "Kennt ihr alle das schöne
Lied, wie die Kuh in [den] Eimer tritt?"
HT
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wánn di Kʰū
ən Batzə gild
"wenn die Kuh einen Batzen
gilt" (nie; Text)
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Dɛʳ hȧd āuch
blōß plumps zʊ sâğə,
wánn di Kʰū gəschìssə hȧd.
"Der hat auch bloß plumps zu sagen, wenn die Kuh geschissen hat." (Text)
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Di Kū
štēd drocke.
"Die Kuh steht trocken (gibt keine Milche)."
HT
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Werd unser Milch aach lange? Schier trocke steht die Kuh! "Wird unsre
Milch auch langen? Schier (beinahe) trocken steht die Kuh."
GKH-KF
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di
Kʰū fóm Ais bringə
"die Kuh vom Eis bringen" (Text)
Spruch:
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Ùff jēdən Fall ... machdˬə Kʰū mē wiˬə Nâchtigall. "Auf
jeden Fall macht (scheißt) eine Kuh mehr als eine Nachtigall." (Text)
Kinderreime
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...
kʰāuf
dɛʳ’ Kʰū undˬə
Kʰälbçhə "kauf
die eine Kuh und ein Kälbchen" (Text)
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... Dī Kʰȳ
sáin sâd. Mâğd
hȧd gəmolkə sĭƀə Gāißə
undˬə
Kʰū.
"Die Kühe sind satt. Magd hat gemolken sieben Geißen und eine Kuh."
(Text)
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