Startseite | Religion | Sprachwissenschaft | Logische Wissenschaft | Geschichte | Humanwissenschaft | Naturwissenschaft | Kulturwissenschaft | Kulturschöpfungen

Sprachen | Wörter | Grammatik | Stilistik | Laut und Schrift | Mundart | Sprachvergleich | Namen | Sprachecke

Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

merken

Email:

 

 

mɛʳkə swV 'merken'

'wahrnehmen'

'sehen'

  1. Schmidt. Was for en Wähk gehn mer dann? - Datterich. Dorch's Galjevertel, da merkt uns Niemand. "Was für einen Weg gehen wir denn? - Durchs Galgenviertel, da merkt uns niemand. NDatt 4,2

  2. Ma merkt’s aach an de Klader, Woas er verbroche draus "Man merkt es auch an den Kleidern, was er draußen (v)erbrochen (hat)" GHK 27c

allgemein: 'erkennen'

  1. ich bin e alt Haus. - Des merkt mer an deine Eifäll "Ich bin ein altes Haus (fortgeschrittener Student). - Das  merkt man an deinen Einfällen." NTH 2,3

  2. Si hȧd ən fͽyɛʳrōðə Balloŋ kriggd, wi sı’s gəmɛrkd hadd. "Sie hat einen feuerroten Ballon gekriegt, wie sie es gemerkt hatte." HT

reflexiv:

'sich ins Gedächtnis einprägen'

'auf etwas achten'

  1. wann Ihr Eich ... Harzer Kees bestelt, dann merkt Eich ... die Dickde un de Radius. "wenn ihr euch Harzer Käse bestellt, dann merkt euch (achtet auf) die Dickte und den Radius." SchDa 2,39

  • Ableitungen

    • Vrmɛʳkən 'vermerken'

    • S mɛʳkwʳdiǵ 'merkwürdig'

 

Sie benötigen die Schriftart Times New Roman 5.01

Quellen

Zeichen

nach oben

Übersicht

 

 

 

Datum: 1968-2008

Aktuell: 16.09.2011