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Nâcht
f, Pl. Nǟçht 'Nacht'
'der dunkle Teil des Tages'
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Wás hȧɳˬmiçh hͽyd
Nâcht die Schnåkə gəpʰɛ̄ʳzd! "Was haben mich heute Nacht die
Schnaken geperzt (mit Stichen gequält)!"
HT
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Heint Nacht um Zwelf ehrscht schlaf ich ei "Heint Nacht um Zwölf erst
schlaf ich ein"
St 451
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Içh sáin die halb Nâcht
ərumgewɛƀƀɛʳd. "Ich bin die halbe nacht
herumgewebert."
HT
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und
jēd Nâcht di Bāiß,
dass miððˬəm Ōpā wás passīʳd "Und
jede Nacht die Beiß (Angst), dass mit dem Opa was passiert (dass sein Zustand
sich verschlechtert, dass er stirbt.)
HT
Zeilhard
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Də
Schǣfɛʳ špɛʳʳd di Schōfə yƀƀɛr Nâcht in ən Pʰɛʳçh.
"Der Schäfer sperrt die Schafe über Nacht in einen Pferch."
HT
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er dorzelt haam in speter Nacht "er torkelt heim in später Nacht"
St 339
"heute Nacht" 20"
a
Gruß:
gʊdnˬNâcht
"gute Nacht" (auch als Abschiedsgruß)
Sprichwort:
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Aus
Līb gəhaiɛʳd: gūðə Nǟçht und
schlɛ̄çhtə Dâğ. Aus
Fərnuɳft gəhaiɛʳd:
Gūðə Dâğ und
schlɛ̄çhtə Nǟçht.
"Aus Liebe geheiratet: gute Nächte und schlechte Tage. Aus Vernunft
geheiratet: Gute Tage und schlechte Nächte." (Text)
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"Wenn die Nächte
langen, kommt Kraut und Rüben gegangen." 19"
a
Redensarten:
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Wánn
Dummhaid wē dǣd, dǣðˬɛʳ Dâg und
Nâcht kraischə.
"Wenn
Dummheit weh täte, täte er Tag und Nacht kreischen." (Text)
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Di hȧn’s
Brōd nìt yƀƀɛr Nâcht im Haus.
"Die haben das Brot nicht über Nacht im Haus." (Text)
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Ableitungen
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V Fassnâcht 'Fastnacht'
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S Nâchtigall 'Nachtigall'
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S Nâchtrū 'Nachtruhe'
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S nâchts 'nachts'
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S Nâchtschutzmánn,
-lͽyd 'Nachschutzmann, -leute'
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V Wáihnâchtə Weihnachten'
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Quellen
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