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Nâs, f,
Pl. Nâsə, Dim. Nǟsċhə
'Nase'
eigentlich: 'Teil des
Gesichts, Riechorgan'
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Gəsundhaid, máin Hɛʳzċhə, putz’s Nǟsċhə ins Schÿʳzċhə.
"Gesundheit, mein Herzchen, putz das Näschen ins Schürzchen." (sagt man,
wenn ein Kind niest).
HT
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Lȧss dȉʳ
mål dáin Pœ̄pəs aus də Nâs machə
"Lass dir mal deinen Popel aus der Nase machen."
HT
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Dŭˬdɔch nìt
dauɛʳnd miððˬəm Fingɛʳ in də Nâs bōʳn!
"Tu doch dauernd wieder mit
dem Finger in der Nase bohren!"
HT
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Wann aoner Pech
hat, bricht er de Finger in der Nas ab.
"Wenn einer Pech hat, bricht er den Finger in der Nase ab."
HMSch 46
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Içh kʰánn
fīʳ Špråchə: Hōchdͽytsch, Platt, ūndͽydliçh
und
dùrçh di Nâs.
"Ich kann
vier Sprachen: Hochdeutsch, Platt, undeutlich und durch die Nase."
HT
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jem. ùff də Nâs ərymdánzə
"jemand auf der Nase herumtanzen' (Text)
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Un e Tulp un e Gummer haaße uff hochdeitsch Nos "und eine Tulpe und
eine Gummer (Gurke) heißen auf Hochdeutsch Nase."
HHDH 68
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sterz ich der Lengelang in's Floß uf die Noos "stürze ich der Länge lang im Floss
auf die Nase"
NTH 2,9
übertragen: Rüge,
Rüffel
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Üwer's ganze Bataillon Rejent's ... Nix wie
Nase und Arrest "Übers ganze Bataillon ... regnet's nichts
wie Nasen (Rüffel) und Aarrest." KSchDH 2,142
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