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nemmən
Vst.
'nehmen'
Stammformen: nemm,
nimmśt,
gənómmən
'ergreifen und
festhalten' :: gɛƀƀən
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Då nimmd də Bauɛʳ ən dickə Stãin
"Da
nimmt der Bauer einen dicken Stein" (Text)
'ergreifen und
benutzen'
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hob se geschendt, daß kah Hund es Stick Brod vun er
genumme hett "Habe sie geschändet (sie so fertig gemacht), dass kein
Hund das Stüch Brot von ihr genommen hätte."
NTH 1,7
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Di Ɛʳd
wâʳ sō haʳd gəfrōʳn, dass man
də Bickəl nemmə mussd, ym dɛs Grâb zu machə.
"Die Erde war so hart gefroren, dass man den Pickel nehmen musste, um das Grab
zu machen."
HT
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Nemm
dɔch ən Trìçhtɛʳ, då lāufd
nìt so fìl dɐnɛ̄ƀə.
"Nimm doch
einen Trichter, da läuft nicht so viel daneben."
HT
'mit der Schaufel
aufheben'
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un wann so aa losgeleggt hott, do sin Brocke gefalle, die mer hott
uff kaa Dräckschibb genumme "un wenn so eine losgelegt (zu schimpfen
angefangen) hat, da sind Brocken gefallen, die hat man auf keine Dreckschippe
genommen (noch nicht mal auf die Dreckschippe, geschweige denn den Mund)."
RSchDH 1,230
'zu einem bestimmten
Zweck verwenden'
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Papīʳ ìsd
zu schwach, då musštʊ Pappdeckəl nemmə.
"Papier ist zu schwach, da musst du Pappdeckel nehmen."
HT
'platzieren'
19"
a
'einnehmen, schlucken'
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Içh muss jedən Dâg zwāi
fón dēnə Pʰillə nemmə. "Ich muss jeden Tag zwei von diesen Pillen
nehmen."
HT
'heiraten'
-
es hilft un batt nix, ich nemm-se doch "Es hilft und battet (nützt) nichts, ich nehme
sie (das geliebte Mädchen) doch"
NTH 4,4
mit Erweiterungen:
jem.
ùff də Ârm / ùffs Ǟʳmçhə nemmə
'jemand zum Narren halten, ihn etwas weis machen wollen
< eigentlich 'wie ein Baby
behandeln. Das zeigt auch das verniedlichende "Ärmchen".
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Humor is,
sou wie ich's empfind, wenn mer sich selbscht uffs Ärmche nimmt.
"Humor ist, so wie ich's empfind, wenn man sich selbst aufs Ärmchen
nimmt."
HMSch
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