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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

oben

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oƀƀə 'oben'

'in der Höhe'

  1. Es dät da owe uff seim Torn e Wetterfahnel kräckse  "Es tät da oben auf seinem Turm eine Wetterfahne krächzen" St 370

  2. Die Fraa hot owwe am Fenschter geluurt ghatt "Die Frau hatte oben am Fenster gelauert (gewartet) gehabt" HMSch 20

  3. Wer  noch owwe werft, dem falle die Scherwe uff de Kopp. "Wer nach oben wirft, dem fallen die Scherben auf den Kopf. (Text)

  4. Bei dere Hitz do owe zu stäih' bloßköppig! Naa' des is doch nit schäi'! "Bei dieser Hitze da oben zu stehen, bloßköpfig. Nein, das ist doch nicht schön!" KSchDH 1,270

  5. Ham-mer den Knoche geschwind Owwehie an die Schäll gebunne Un semtliche Hunde aus de Nochborschaft Ham-mer dann droogenhäxt... "haben wir den Knochen geschwind obenhin an die Schelle (an den Zug der Türklingel) gebunden und sämtliche Hunde aus der Nachbarschaft haben wir dann dran geneckst (neckend dran gelockt)."

  6. von einem Denkmal: Hockt uwwe druff e seltsam Dämche, Uff ere Nudelkist als Thron. "hockt oben drauf ein seltsames Dämchen auf einer Nudelkiste als Thron." HEDH 44

'außen'

  1. oƀƀə bəglìssə und undə bəschìssə "oben beglissen und unten beschissen" (prächtige Kleider über besudelter Unterwäsche, der Schein trügt.) IT

  • Ableit ung

    • V hoƀƀə 'hie oben'

 

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Quellen

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Datum: 1968-2008

Aktuell: 27.02.2012