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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

Ochse

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Oĉhs m, Pl. Oĉhsə: 'Ochse'

'männliches Rind' :: Kuh

  1. sich äbsch ostelle … wie en Ochs, woan er glitscht "sich äbich (ungeschickt) anstellen wie ein Ochse, wenn er glitscht (ausgleitet)" (Text)

  2. So stande mer also in dem Schnee als wie de Ochs am Berg "So standen wir also im Schnee als wie der Ochse am Berg (ratlos, er weiß nicht, wie er drüber kommt)." KSchDH 1,253

  3. Wer Glick hott, dem kalbt sougar de Ochs. "Wer Glück hat, dem kalbt sogar der Ochse. (bringt ein Kalb zur Welt)" (Text)

  4. Dū štellšt diçh ån wi də Oĉhs zum Hāyrùppe. "Du stellst dich an wie der Ochse zum Heurupfen." (Du machst das nicht richtig. Der Ochse frisst das Gras statt es herauszuziehen.) HT

  5. Dɛs ìsd grâd, wi wáɳɳ-manˬmə Oĉhs ins Hɔʳn pʰɛtzd. "Das ist gerade, wie wenn man einem Ochsen ins Horn pfetzt (kneift)". (Text)

  6. Wann zwaa die Ochse fittern, verrecke se. "Wenn zwei die Ochsen füttern, verrecken sie." (Text)

  7. frisiert sein wie en Ochs HHM 17 ERB

speziell:

'kastrierter Stier'

'Zuchtbulle'

  • Ableitungen

    • V Doppəlʔoĉhs 'Doppelochse'

    • V Fassəlʔoĉhs 'Faselochse: Zuchtstier'

    • V Hɔʳnʔoĉhs 'Hornochse'

    • S œĉhsiǵ 'öchsig: brünstig'

 

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Quellen

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Datum: 1968-2008

Aktuell: 27.02.2012