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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

regnen

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rɛġġənə, swV 'regnen'

'als Wasser vom Himmel fallen'

  1. Ach, wos is doch die Lieb for e schee Sach, die leßt sich net obschrecke, un wann's rähjent, daß's drätscht. "Ach was ist doch die Liebe für eine schöne Sache, die lässt sich nicht abschrecken, und wenn es regnet, dass es tratscht." NTH 2,5

  2. Wann’s blitzt und dunnert, rejent, schneit, trätscht, schloßt "Wenn's blitzt und donner, regnet, schneit, trätscht (heftig regnet), schloßt (hagelt)" KSchDH 1,29

  3. Əs rɛġġənd dickə Droppə "Es regnet dicke Tropfen" (Text)

  4. es viel regnet, läuft die Bach über.' HT

  5. Dɛs ìsˬə bœ̄s Wɛððɛʳ, əs rɛġġənd də gánzə Dåg. "Das ist ein böses Wetter, es regnet den ganzen Tag." HT

  6. Wi’s ångəfángə hȧd zu rɛġġənə, hạd sı siçh di Kʰapụtz yƀƀɛʳn Kʰopp gəzoğğə. "Wie es angefangen hat zu regnen, hat sie sich die Kapuze übern Kopf gezogen." HT

scherzhaft

  1. wann's Mihlstaa geräjent hett, wehr ich ohne Parbleh drunner hergange "wenn's Mühlsteine geregnet hätte, wäre ich ohne Parapluie (Schirm) drunter her gegangen" NDatt 2,2

übertragen 'sich ergießen über'

  1. Üwer's ganze Bataillon Rejent's ... Nix wie Nase und Arrest "Übers ganze Bataillon ... regnet's nichts wie Nasen (Rüffel) und Arrest." KSchDH 2,142

 

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Quellen

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Datum: 1968-2008

Aktuell: 06.08.2009