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Sau,
f, Pl. Say, Dim. Sayçhə
'Sau'
Standardwort für
'Schwein (sus scrofa)
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Də Sau wɛʳðn
baim Schlåchtən
di Bɔʳŝtə ábgəschâbd.
"Der Sau werden beim Schlachten die Borsten abgeschabt."
HT
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Siḩśtʊ nìt di Say im
Gâʳdə... "Siehst du nicht die
Säue im Garten..." (Text)
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Wen ma die nächstjährig Sau schlachte, besuche Se uns.
"Wenn wir die nächstjährige Sau schlachten, besuchgen Sie uns."
ZW 2
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Zwischə Ōstɛʳn und
Pʰingštə kʰoštə di Sáy ám wénɢštə.
"Zwischen Ostern und Pfingsten kosten die Säue am wenigsten." (Text)
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Ē man
di Kʰartoffəl án di Say fərfyddɛʳd,
dŭd man
sı im Dæmpɛʳ dæmpə.
"Ehe man die Kartoffel an die Säue verfüttert, tut man sie im Dämpfer (Art
Kessel) dämpfen."
HT
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Də
Pʰaifɛʳ-Ǵɔʳǵ hȧd in də Brauərai Drɛƀƀɛʳ fœ̄ʳ sáin Say gəholld.
"Der Pfeifer-Georg hat in der Brauerei Treber für seine Säue geholt."
HT
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daß
... die Bauern ihr Sai net mäj zur Mast in die Eckern hewwe treiwe derfe
"dass die Bauern ihre Säue nicht mehr zur Mast in die Eckern haben treiben
dürfen" MeiIch 11
Diminutiv
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Wenn jemand rülpst,
sagt man:
Âin Sayçhə
ìsd sâd. Wánn əm Bùʴġərmâiśtɛʳ
sáins (də B.) sâd ìsd,
gēɳˬŵȉʳ hâim.
"Ein Säuchen
ist satt. Wenn dem Bürgermeister seins (der B.) satt ist, gehen wir heim."
HT
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hot des Saiche oogefange, wie verrickt zu quietsche 'hat das Säuchen
angefangen wie verrückt zu quietschen"
HHDH 1,286
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Dem gäiht's wie em Heckmann soim Saile. Wie er dem
endlich es Fresse abgewehnt ghat hot, is es verreckt. "Dem geht es wie
dem Heckmann
FaN seinem Säuchen: Wie er ihm endlich das Fressen
abgewöhnt gehabt hat, ist es verreckt. (Text)
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Ə gūd Sayçhə frissd alləs. "Ein gutes Säuchen frisst alles."
(Text)
bes. 'weibliches
Schwein'
übertragen:
'schweinischer Mensch'
'schmutziger Mensch'
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Du biśt dɔch ə áld Sau!
"Du bist doch eine alte Sau (warst du schon immer)."
HT
derb:
kʰâin
Sau
'kein Mensch'
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då giƀd
kʰain Sau wás fÿʳ
diçh. "da gibt keine Sau was
für dich." (Text)
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