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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

saufen

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saufən Vst. 'saufen
Stammformen:
sauf, sayfśt..., gəsoffə
n

'Flüssigkeit zu sich nehmen'

von Tieren:

  1. Die Pferd saufe noch aus dere Brunnetränk. ZSch 2

  2. 19" a

in ungehöriger Weise von Menschen

besonders: 'viel Alkohol zu sich nehmen'

  1. Aach saufe konnt’ des Oos wie doll, War manchen Dag oft zwamol voll "Auch saufen konnte das Aas wie toll, war manchen Tag oft zweimal voll" DH 1,116

  2. Niĉhs gədroffə, Schnaps gəsoffə "Nichts getroffen Schnaps gesoffen" (Text)

derb für 'trinken'

  1. Sauft Kaffee ihr, so viel ihr meegt, dut hunnert Dasse trinke "Sauft Kaffee ihr, so viel ihr mögt, tut hundert Tassen trinken (wir wollen Apfelwein)." St 448

  2. sou grouß ..., daß mer aus em Dachkannel saufe kann. "so groß, dass man aus dem Dachkandel saufen kann." HHM 16 ERB

  3. Dɛʳ lāufd då rym, als wánnˬɛʳ Essiǵ gəsoffə hædd. "Der läuft das herum, als wenn er Essig gesoffen hätte." (Text)

  • Ableitungen

    • V aussaufən 'aussaufen'

    • V bəsaufən 'besaufen'

    • V besoffən 'besoffen'

    • Vrsaufən 'versaufen'

    • V follsaufə 'vollsaufen'

    • V Gəsœff 'Gesöff'

    • V Gəsyff 'Gesüff'

    • S Suff 'Suff'

 

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Quellen

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Datum: 1968-2008

Aktuell: 09.09.2011