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Schlâg
m.,
Pl. Schlǣġ
'Schlag'
'Hieb'
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mhd. nach 1300
daz ist als in die bach ein slac
"Das ist wie in die Bach ein Schlag (ein Schlag ins Wasser)"
Erl.
11
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Schläg auf dem Buckel
GrS
1,31
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Dɛʳ hȧd
ən
klâinə
Schlâg miððˬəm Fōʳschlåghámmɛʳ
"der hat einen kleinen Schlag mit dem Vorschlaghammer" (ist
verrückt, Text)
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Dū kriggšt
noch mē Schlǣğ
wi Brōd zu ɛssə.
"Du kriegst nocht mehr Schläge als Brot zu essen."
IT
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Wann
de Schläisch empfengscht, kriescht de doi Fenk
"Wenn du Schläge
empfängst, kriegst du deine Fänge (Schläge)."
HHM 12
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20"
a
'Geräusch, wie es beim
Schlagen entsteht'
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Do dhuts en Schloog, e Glock is hie, zu dormlig sinn die Dinger (beim
Christbaumschmücken): "Da tut's einen Schlag, eine Glocke ist hin (kaputt),
zu durmelig (zerbrechlich) sind die Dinger.
MiSa
35
'Donnerknall' 20"
a
Blitz und
Schlâg
'Blitz und Donnerknall zugleich: plötzlich, im Nu'
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un Blitz un Schlag seid ihr im Blei
"und Blitz und Schlag sei
ihr im Blei" (wieder in Ordnung, gesund)
SchDa
81
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Blitz und Schlâg wârˬɛʳ
fɛʳdiǵ. "Blitz und Schlag (im Nu) war er fertig."
HT
'heftige Bewegung mit dem Schöpflöffel, um dessen zähen Inhalt auf den
Teller zu befördern'
'Tür an
einem Fahrzeug'
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daß mer die Klink erum erst dreht, Will mer zum Schlag raus oder nei'
"dass man die Klinke erst herumdreht, will man zum Schlag heraus
oder hinein"
KSchDH 1,245
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Quellen
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