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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

Schlag

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Schlâg m., Pl. Schlǣġ 'Schlag'

'Hieb'

  1. mhd. nach 1300 daz ist als in die bach ein slac "Das ist wie in die Bach ein Schlag (ein Schlag ins Wasser)" Erl. 11

  2. Schläg auf dem Buckel GrS 1,31

  3. Dɛʳ hȧd ən klâinə Schlâg miððˬəm Fōʳschlåghámmɛʳ "der hat einen kleinen Schlag mit dem Vorschlaghammer" (ist verrückt, Text)

  4. Dū kriggšt noch mē Schlǣğ wi Brōd zu ɛssə. "Du kriegst nocht mehr Schläge als Brot zu essen." IT

  5. Wann de Schläisch empfengscht, kriescht de doi Fenk "Wenn du Schläge empfängst, kriegst du deine Fänge (Schläge)." HHM 12

  6. 20" a

'Geräusch, wie es beim Schlagen entsteht'

  1. Do dhuts en Schloog, e Glock is hie, zu dormlig sinn die Dinger (beim Christbaumschmücken): "Da tut's einen Schlag, eine Glocke ist hin (kaputt), zu durmelig (zerbrechlich) sind die Dinger. MiSa 35

'Donnerknall' 20" a

Blitz und Schlâg 'Blitz und Donnerknall zugleich: plötzlich, im Nu'

  1. un Blitz un Schlag seid ihr im Blei "und Blitz und Schlag sei ihr im Blei" (wieder in Ordnung, gesund) SchDa 81

  2. Blitz und Schlâg wârˬɛʳ fɛʳdiǵ. "Blitz und Schlag (im Nu) war er fertig." HT

'heftige Bewegung mit dem Schöpflöffel, um dessen zähen Inhalt auf den Teller zu befördern'

'Tür an einem Fahrzeug'

  1. daß mer die Klink erum erst dreht, Will mer zum Schlag raus oder nei' "dass man die Klinke erst herumdreht, will man zum Schlag heraus oder hinein" KSchDH 1,245

 

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Datum: 1968-2008

Aktuell: 16.09.2011