|
|
|
Tʰass
f. Pl. Tʰassə, Dim. Tʰässċhe
'Tasse'
< hochdeutsch, wie die Lautung mit /tʰ/ zeigt. Selten in den Randgebieten
eingelautet Tass
'Trinkgefäß aus Porzellan
für Kaffee oder Tee'
-
Do stehn die Tasse noch, spiel-se"Da stehen die Tassen noch, spüle sie"
NDatt 3,8
-
Sauft Kaffee ihr, so viel ihr meegt, dut hunnert Dasse trinke "Sauft
Kaffee ihr, so viel ihr mögt, tut hundert Tassen trinken (wir wollen
Apfelwein)."
St 448
-
Mer hawwe uns gejeseitig mit Dasse, Dibbe un Deller vafeegt, daß die Schward
gekracht hat. "Wir haben uns gegenseitig mit Tassen, Töpfen und
Tellern verfegt, dass die Schwarte gekracht hat."
SchDa 191
Redensart
-
Du hȧšt
nìmmē allə Tʰassə in Schánk.
"Du hast nicht mehr alle
Tassen im Schrank." (Text)
-
"Wenn ich dich nicht
hätte und die Löffel, müssten wir die Suppe aus der Tasse trinken." 19"
a
das neue Wort neben dem
alten:
-
Sie:
Sie drinke doch e Täßje Kaffee mit uns? - (Nein)
- Er: No, Ah Koppche kann ma immer noch packe.
"Sie trinken doch ein Tässchen Kaffee mit uns? ... Na, ein Kopfchen kann man
immer noch packen.
NTH 1,7
-
Willtʊ āuch
ə Tʰässċhə Schǟlçhə?
"Willst du auch ein Tässchen Schälchen (Kaffee)?"
HT
verdeutlichende
Tautologie mit dem neuen und dem alten Wort
-
Dibbe, Deller, Tasse "Töpfe, Teller, Tassen"
MiSa 59
|
|
Sie benötigen die
Schriftart Times New Roman 5.01
Quellen
Zeichen |