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trâğən
stV
'tragen'
Stammformen: trâg,
trǣgśt...,
gətrâğə
'eine Last aufnehmen,
halten
und transportieren'
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Di Frāu
trǣgd mid ìʳnə
Schÿʳz mē naus
Die Frau trägt mit ihrer Schürze mehr hinaus... (Text)
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Içh gēn
waiðɛʳ wi miçh máin
Bâin
trâğə. "Ich
gehe weiter, als mich meine Beine tragen. (Ich halte diese Verhältnisse nicht
mehr aus).
EK
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Bai də Wáinlɛ̄s
wɛʳðn
di Drauƀə ɛʳŝt im Åimɛʳ
gəlɛ̄sə und
dánn in də Butt ùff də Wáğğə
gətrâğə. "Bei
der Weinlese werden die Trauben erst im Eimer gelesen und dann in der Butte
auf den Wagen getragen."
HT
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Si hȧd im Hɛʳbšt im Blŭməgåʳdə di Blŭməzwìƀƀəl ausgəgrâƀə und
in də Kʰellɛʳ gətrâğə.
Sie hat im Herbst im Blumengarten die Blumenzwiebeln ausgegraben und in den
Keller getragen.
HT
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Trekt uff em Kopp en Pack, ... E Koppeziche! 'Trägt auf dem Kopf ein
Pack, ein Kopfzieche (Kissenbezug)
KSchDH 1,268
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Äffçhə ... trǣgdˬən Sack mit Krùštə
"Äffchen
geht nach Knallenbach, trägt einen Sack mit (Brot-) Krusten" (Text)
bildlich
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Jēðɛʳ
hȧd sáin
Pʰäckċhə zu trâğə.
"Jeder hat sein Päckchen (Schicksal) zu tragen." (Text)
reflexiv: 'sich
begeben, gehen'
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içh
trâg miçh hâim
"ich trage mich (gehe) heim." HT
'ertragen, aushalten'
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es wär ja sonst die Aanigkeit zu groß un net zu trage.
"es
wär ja sonst die Einigkeit zu groß und nicht zu (er)tragen." (Text)
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Ɛʳ
trǣgd fuʳçhtbāʳ
schwēʳ drån,
dass sáin
Frāu
gəštɔʳƀə ìsd.
"Er trägt furchtbar schwer daran, dass seine Frau gestorben ist."
HT
'ein Kleidungsstück
anhaben'
18"
a
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di Būƀə trâğə
Hōsə, di Mǟdçhɛʳ trâğə
Rœckəlçhɛʳ
"die Buben tragen Hosen,
die Mädchen tragen Röckelchen" (Text)
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Ableitungen
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V ənaustrâğən
'hinaustragen'
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V fərtrâğən
'vertragen'
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V
fɔʳdtrâğən
'forttragen'
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V hâimtrâğən
'heimtragen'
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S ərymtrâğən
'herumtragen'
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Quellen
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