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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

tratschen

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tratschə, -ä- swV 'tratschen'
< dieselbe Lautgeste wie bei klatschen

'regnen'

  1. Ach, wos is doch die Lieb for e schee Sach, die leßt sich net obschrecke, un wann's rähjent, daß's drätscht. "Ach was ist doch die Liebe für eine schöne Sache, die lässt sich nicht abschrecken, und wenn es regnet, dass es tratscht." NTH 2,5

  2. Wann’s blitzt und dunnert, rejent, schneit, trätscht, schloßt "Wenn's blitzt und donner, regnet, schneit, trätscht, schloßt (hagelt)" KSchDH 1,29

trātschə, -ǟ- swV

tadelnd: 'klatschen, Neuigkeiten verbreiten, schwätzen

  1. "E Dorfbläätche" war eine Klatschbase, die alle Dorfneuigkeiten kolportierte. Sie hat "gedräätscht" = getratscht. PfA 29.07.1967

 

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Quellen

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Datum: 1968-2009

Aktuell: 06.08.2009