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Namensformen:
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Der Name der Göttin:
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mykenisch (Linear B) a-ta-na-po-ti-ni-ja =
Ἀθάνα πότνια
Atʰā́nā pótnia 'die Herrin Athene'
J.T. Hooker, Εἰσαγώγη στη γραμμική Β, Nr. 281
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griech.-äol. Ἀθανάα
Atʰanáa, att., klass.
Ἀθηνᾶ Atʰēnâ, ngriech. Ἀθηνά
Aϑiná
dor. Ἀθάνα Atʰána, ion. Ἀθήνη
Atʰḗnē,
poetische Nebenformen Ἀθηναίη
Atʰēnaíē, dor. Ἀθαναία
Atʰānaíā 'Athenerin'
ist nicht zu trennen von dem der Stadt:
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aus der Stadtgeschichte (nach
Baedeker, Griechenland 153 ff):
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um 3000 v. Chr. Siedlungsspuren am
Fuß der Akropolis und im Bereich der Agora
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um 1400 mykenische Festung auf der
Akropolis
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um 600 Athene-Tempel auf der
Akropolis, 480 von den Persern zerstört, 447-38 Bau des Parthenons
(Athene-Tempels)
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Der Athene-Kult wird damit begründet,
dass zur Zeit des ersten Königs Kekrops Athene einen Wettstreit mit Poseidon
gewann und den Athenern den Ölbaum schenkte.
Deutung:
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Griech. /tʰ/ ist idg. /*dʰ/, nicht /*t/.
In Linear B ist /t/ Lautersatz für /tʰ/:
te-o-jo = θεῖος
theîos 'göttlich'
ebenso in den kleinasiatischen Sprachen: idg.
*dʰënʊ- = heth.
tanau- 'Art Baum'
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< japhet.
*dʰeḥs-
'heilig'
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*A-dʰɐḥs-nā >
*Atʰasnā >
Atʰānā
mit Vokalvorschlag wie bei
Ἄτλας
Átlās
'Träger' < τλῆναι
tlênai
'tragen'.
Lautentwicklung
wie σέλας
sélas 'Glanz, Licht' >
*selasnā > σελήνη
selḗnē 'Mond'
Das
ähnlich gebildete lat.
*fasnom >
fānum
bedeutet 'heilige Stätte'.
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Die Göttin und Stadt sind demnach nach dem Kultbezirk benannt, ganz deutlich in
äol. Ἀθανάα
Atʰanáa
< *Atʰanasa,
-awa
und dem poetischen
Ἀθηναίη
Atʰēnaíē, dor. Ἀθαναία
Atʰānaíā
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Myken.
a-ta-na
und
dor. Ἀθάνα Atʰána, ion. Ἀθήνη
Atʰḗnē
scheinen Rückbildungen zu sein.
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Der Stadtname
Ἀθῆναι
Atʰênai
bezeichnet wohl die Leute, die bei dieser heiligen Stätte wohnen.
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Beiname:
Pallas
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Ableitung
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