|
Startseite | Religion | Sprachwissenschaft | Logische Wissenschaft | Geschichte | Humanwissenschaft | Naturwissenschaft | Kulturwissenschaft | Kulturschöpfungen Sprachen | Wörter | Grammatik | Stilistik | Laut und Schrift | Mundart | Sprachvergleich | Namen | Sprachecke |
||||
|
Heinrich Tischner Fehlheimer Straße 63 64625 Bensheim |
Sprachecke in den Echo-ZeitungenFragen und Antwortenhupch |
Email:
|
||
|
Frage: Woher kommt das Mundartwort hupch? Es ist in unser Gegend (Kreiß Gießen an der Lahn) eine Redewendung was soviel bedeutet wie 'arm dran / armer Mensch'. Und wie schreibt man es richtig? |
|
|||
|
Meine Antwort: Mundart ist keine Schreibart, sondern wird gesprochen und manche Laute sind im Hochdeutschen kaum genau wiederzugeben. Wenn man sie trotzdem schreibt, gibt es zwei Möglichkeiten:
Hupch ist wohl dasselbe wie südhessisch happch 'müde, abgespannt, schlapp, erschöpft, mager, abgezehrt, mittellos'. Das Wort gehört zu hapern 'nicht recht vorankommen' und wird auch [hopch] ausgesprochen. Wenn Sie also lautgetreu schreiben, ist <Hupch> richtig, herkunftsgetreu dagegen <Happch>. |
|
|||
|
|
|
|
Datum: 2008 Aktuell: 24.12.2009 |
|