|
Startseite | Religion | Sprachwissenschaft | Logische Wissenschaft | Geschichte | Humanwissenschaft | Naturwissenschaft | Kulturwissenschaft | Kulturschöpfungen Sprachen | Wörter | Grammatik | Stilistik | Laut und Schrift | Mundart | Sprachvergleich | Namen | Sprachecke |
||||
|
Heinrich Tischner Fehlheimer Straße 63 64625 Bensheim |
Sprachecke in den Echo-ZeitungenFragen und AntwortenIms |
Email:
|
||
|
Frage: Woher kommt der Ausdruck Ims" im südhessischen Dialekt? "Ims" sagt man zu einem Essensrest, der für den nächsten Tag aufgehoben wird. "Des gibt noch en Ims". |
|
|||
|
Meine Antwort: Der / die / das Ims – es gibt alle drei Geschlechter – ist hochdeutsch Imbiss. Ich kenne das Wort im Zusammenhang mit dieser Redewendung "Des gidd noch e Ims". Tatsächlich handelt es sich, wie Sie geschrieben haben, um einen Essensrest, der für eine weitere Mahlzeit reicht. Gemeint ist nicht der 'Rest', sondern das 'Gericht', das auf den Tisch kommt. Imbiss bedeutet eigentlich 'Einbiss; da, wo man reinbeißt', die zubereitete Nahrung. Erst im 18. Jahrhundert bekam dieses Wort die Bedeutung 'kleine Zwischenmahlzeit, Snack; eine Stelle, wo man so etwas kaufen kann'. Das hessische Wort ist noch näher an der ursprünglichen Bedeutung. |
|
|||
|
|
|
|
Datum: 2009 Aktuell: 02.03.2012 |
|