|
Startseite | Religion | Sprachwissenschaft | Logische Wissenschaft | Geschichte | Humanwissenschaft | Naturwissenschaft | Kulturwissenschaft | Kulturschöpfungen Sprachen | Wörter | Grammatik | Stilistik | Laut und Schrift | Mundart | Sprachvergleich | Namen | Sprachecke |
||||
|
Heinrich Tischner Fehlheimer Straße 63 64625 Bensheim |
Sprachecke in den Echo-ZeitungenFragen und Antworten-chen und -lein |
Email:
|
||
|
Frage: Wie kommt es zu dem Suffix -chen? Ich glaube, dass man früher viel häufiger -lein sagte. "Ihr Kinderlein kommet", oder auch in Märchen kommt es sehr häufig vor. Kommt dieses -lein von lützel/ little? Für mich würde das Sinn ergeben. Gibt es eine Regel, wann man -chen oder -lein sagt? Ich würde es heute nach Gefühl machen, d. h. meisten würde ich -chen nehmen. |
|
|||
|
Meine Antwort: Mit Verkleinerungssilben sind wir im Deutschen reich ausgestattet:
Herkunft:
Dass man früher bzw. in alten Texten öfter -lein als -chen findet, hängt mit der prägenden Bedeutung des Ostmitteldeutschen (Luther!) in der frühen Neuzeit zusammen. Im heutigen Sprachgebrauch sind drei Gesichtspunkte zu beachten:
|
|
|||
|
|
Sprachecke 01.03.2011 |
|
Datum: 2011 Aktuell: 24.02.2011 |
|