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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Geschichte von Zeilhard

Neufassung meines Aufsatzes in der Festsschrift Bruderkette 1982

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Name

Geschichte

Bandkeramik

Glockenbecher

Römer

Alemannen

Franken

Herrschaften im Mittelalter

Hessen

Zent Umstadt

Dorfentwicklung

Einwohnerzahlen

Kultur

Religionen

Schule

Einwohner

 

Name

Zwar ist der Name als Zylhart erst 1323 erstmals überliefert (und wenig später als Zygelhart) ‑ aber das hat nichts zu besagen, denn die schriftliche Überlieferung ist lückenhaft erhalten und auch gar nicht gründlich genug erforscht. Wenn der Name erst im Hochmittelalter entstanden wäre, müsste er auf Anhieb aus dem Deutschen zu erklären sein wie z. B. die Namen von Frankfurt oder Karlsruhe. Das geht aber nicht.

Früher hat man geglaubt, der Name kommt von Ziegel + hard, und weist darauf hin, dass es in Zeilhard eine Ziegelei (in der Dilshofer Straße) gab, Aber die Urkunden, die von Zygelhard reden, stammen alle von Bergsträßer Notaren, die nach dem Gehör schrieben, während die Fulder und Erbacher Notare, die sicher auf ältere Urkunden zurückgreifen konnten, Zylhard schrieben (mit langem i). Sie wussten es besser. Der Bergsträßer Urkundenschreiber von 1325 hielt den Namen Zielhard, den er hörte, für eine mundartliche Kurzform (wie Håzem statt Habitzheim) und glaubte recht daran zu tun, wenn er statt Zygelhard schrieb.

Zwar gibt es im Mittelhochdeutschen die Wörter zil "Dornbusch" und zile "Zeile, Reihe, Gasse" ‑ das wäre zur Benennung eines Ortes schon denkbar. Vielleicht steckt aber ein keltisches Wort dahinter, etwa walisisch cymr. tyle 'Abhang, Hügel'.

Hard war Ödland am Rand der Gemarkung, das man wegen der großen Entfernungen allenfalls als Weideland nutzen konnte. Im Hochmittelalter, als man mehr Ackerfläche brauchte, begann man an diesen Rändern neue Siedlungen zu gründen und das Ödland unter den Pflug zu nehmen. Typische Namen dafür sind Hagen (Hain, Hahn) und Hard.

Geschichte

Bandkeramik

Älter als das ewige Rom, so alt wie die ägyptischen Pyramiden ist das Dörfchen am Fuß des Roßbergs. Als die Ägypter schweißtriefend ihrem König Cheops zu Ehren riesige Steinblöcke herbeischleppten und ihm ein riesiges Grabmal errichteten, als die sieben Hügel am Ufer des Tiber noch unberührte Wildnis waren, da wohnten im Dieburger Becken schon Menschen: ein Bauernvölkchen, das mit Pflug und Hacke den Boden lockerte, Gerste und primitiven Weizen anbaute und Schafe, Ziegen, Rinder und Schweine züchtete. Ihre Häuser waren nicht aus kaltem, totem Stein wie die Grabmäler der Ägypter, sondern aus Holz, das in den benachbarten Wäldern geschlagen wurde. Ihr wichtigstes Gerät war die Steinhacke, die man an vielen Orten in der Nachbarschaft gefunden hat; die heutige Wissenschaft nennt diese Kultur nach ihren Gefäßmustern Bandkeramiker. Siedlungsreste dieses Volkes hat man südlich von Zeilhard in der Nähe des Hundezuchtplatzes gefunden. Das Dorf Zeilhard blickt also auf eine gut fünftausendjährige Geschichte zurück!

Glockenbecher

Ein weiteres Volk hat in Zeilhard ebenfalls seine Spuren hinterlassen: Es wurden mehrere Steinbeile der so genannten Glockenbecherleute gefunden, die an der Grenze zwischen Stein‑ und Metallzeit lebten: Sie kannten bereits das Kupfer. Die Träger dieser zogen als Nomaden und Kaufleute bis nach Mitteleuropa.

Römer

Die nächsten 2000 Jahre müssen wir nun überspringen; aus der Bronze‑ und frühen Eisenzeit ist uns aus dem Zeilharder Raum nichts erhalten. Die nächsten Spuren haben die Römer hinterlassen. Die Römer haben seit der Zeitenwende Südwestdeutschland erobert und ihrem Reich einverleibt. Dieburg wurde als Vicus Vetus zum zentralen Ort der Civitas Auderiensium; ringsum versorgten wohlhabende Bauerngüter (z. B. südlich des Stetteritz auf der "Eckmauer", in Groß-Bieberau, evtl. auch Georgenhausen) das Städtchen und die Garnisonen an der Grenze. Gepflasterte Straßen verbanden die Siedlungen miteinander. Eine der wichtigsten Verbindungsstraßen ging vom Rheinhafen Gernsheim über Rossdorf und Gundernhausen nach Dieburg. Angeblich römische Straßenreste wurden an der Kreuzung Rossdorfer Straße / Am Dieburger Berg gefunden. Richtig daran ist, dass die alten Straßen immer auf der Höhe verliefen, weil die Täler bei Regen nicht zu begehen waren. Es wird auch behauptet, südlich des Rückhaltebeckens habe sich ein römisches Heiligtum befunden; daher komme der Flurname "Am heiligen Rain". Man muss aber mit solchen Angaben vorsichtig sein, denn man hat früher gern mittelalterliche Funde den Römern zugeschrieben. Es ist mir auch nicht bekannt, ob dort wirklich etwas gefunden wurde, oder ob das nur eine Vermutung ist, die aus dem Namen erschlossen wurde.

Die nächsten 1000 Jahre müssen wir auch überspringen, denn in dieser Zeit ist ebenfalls aus Zeilhard nichts erhalten oder überliefert. Mit den Römern aber beginnt die eigentliche Geschichte unserer Heimat, und wir können darum einiges über Zeilhard erschließen, auch wenn die Quellen darüber schweigen.

Alemannen

In den Jahren 259 / 60 überrennen die germanischen Alemannen den Limes und besetzen Südwestdeutschland. Die Römer müssen ihre Truppen zurückziehen und versuchen erfolglos, die verlorene Provinz zurückzuerobern. Die Alemannen gründen neue Siedlungen, während die eingesessene Bevölkerung weiter in ihren Ortschaften wohnen bleibt (z. B. in Groß-Bieberau). Die Ureinwohner übernehmen die Sprache der neuen Herren, behalten aber viele landwirtschaftliche Fachausdrücke bei, die den Alemannen unbekannt sind wie Mouk 'Mutterschwein' 1338 Mocke, zu irisch muc "Schwein"), Brenk "Zuber" (zu italienisch brenta), Naue (Neh, Nehwe) "Kahn" (zu lat. navis); diese Wörter sind keine keltischen oder romanischen Lehnwörter, sondern altererbte vorgermanische Ausdrücke der bäuerlichen Bevölkerung.

Franken

Die alemannische Herrschaft ging nach einem Vierteljahrtausend ihrem Ende zu: 498 besiegt der Frankenkönig Chlodwig in der Schlacht bei Zülpich die Alemannen und verleibt damit Süddeutschland seinem neuen fränkischen Großreich ein. Die Franken gründeten wiederum neue Orte, die auf ‑heim, ‑hausen oder ‑hofen endeten (so sicher Gundernhausen nach einem fränkischen Edelmann Gunderad; auch Georgenhausen, Dilshofen). Mit den Franken kam das Christentum: Kurz nach seinem Sieg über die Alemannen ließ sich Chlodwig taufen. Seitdem verbreiteten christliche Siedler und Missionare aus Großbritannien den neuen Glauben. Einige wenige Christen dürfte es allerdings schon zu römischer Zeit gegeben haben; eine christliche Gemeinde gab es schon in der römischen Landeshauptstadt Mainz; diese Gemeinde hat sogar die Völkerwanderung überlebt. Von römischen Christen aus dem Dieburger Raum ist allerdings nichts bekannt geworden.

Die fränkischen Könige förderten nicht nur die Missionsarbeit, sondern sie statteten die Kirche mit reichem Grundbesitz aus. So lesen wir, dass König Pippin im Jahr 768 "dem Kloster Fulda, wo der Herr Bonifatius beigesetzt ist, eine Villa namens Autmundisstat (Groß-Umstadt), die im Maingau über dem Fluss Ricchina liegt, mit allen seinen Gebieten und Zubehören" schenkte. Diese Villa aber war Regierungssitz eines königlichen Beamten, der den Kern des

Altkreises Dieburg unter sich hatte. Damit kam also auch Zeilhard unter die Herrschaft des Klosters Fulda.

Herrschaften im Mittelalter

Dass auch Zeilhard Bestandteil dieser Schenkung war, erfahren wir aus der Urkunde von 1323, die erstmals den Namen des Dorfes Zylhart nennt.

Damit tritt Zeilhard ins Licht der Geschichte. Wir erfahren aus der Urkunde folgendes: Das Kloster Fulda hat das Amt Habitzheim mit den genannten Dörfern an die Herren von Bickenbach weiter verliehen. Diese übten also die Hoheitsrechte in Zeilhard aus, waren die Herren der unteren Gerichtsbarkeit, bezogen Abgaben ihrer Untertanen und nahmen die Frondienste der ansässigen Leibeigenen in Anspruch. Andererseits hatten sie wieder gewisse Verpflichtungen gegenüber dem Kloster Fulda.

Um 1400 kam es nun zu einschneidenden Veränderungen: Fulda war in Finanznot gekommen und verkaufte 1390 die ganze Zent (Landkreis) Umstadt an die Pfalz. Seit 1360 hatten die Schenken von Erbach nach und nach die Bickenbachischen Rechte über Zeilhard erworben. Damit stand also Zeilhard unter Pfälzer und Erbacher Oberhoheit.

Ein Jahrhundert später hatten sich die Verhältnisse wiederum geändert: Auf Grund der so genannten Bayrischen Fehde von 1504 musste sich die Pfalz ihre Oberhoheit mit dem Landgrafen von Hessen teilen. 1528 verkaufte Erbach die Orte Habitzheim, Spachbrücken und Zeilhard an die Herren von Wertheim und blieb in deren Besitz bis 1805. Zuletzt nannte sich die Herrschaft ‑Fürsten von Löwenstein‑Wertheim‑Rosenberg".

Hessen 

Am Anfang des 18er-Jahrhunderts kam es unter dem Einfluss Napoleons zu einer tief greifenden Neuordnung Deutschlands. Dabei wurd Zeilhard 1805 wie alle Nachbarorte dem neuen Großherzogtum Hessen-Darmstadt eingegliedert.

Zent Umstadt

Das "Land", zu dem Zeilhard vorher gehörte, war die Zent Umstadt, die ein selbständiges politisches Gebilde neben den verschiedenen Fürstentümern und Grafschaften der Nachbarschaft war. Die Zent war kein Unterbezirk des Kurfürstentums Pfalz oder der Landgrafschaft Hessen, sondern die Landgrafen und Kurfürsten übten lediglich die oberste Gerichtsbarkeit aus und schickten ihre Oberamtleute nach Umstadt. Die Zent hatte ein eigenes Landgericht, eine echte Volksversammlung, zu der die stimmberechtigten Mitglieder aller zugehöriger Orte kommen mussten; sie unterhielt auch ein eigenes Heer, das aber nur für polizeiliche Aufgaben und zur Landesverteidigung eingesetzt wurde.

Zeilhard und Spachbrücken bildeten bis ins 18er-Jahrhundert eine politische Gemeinde. An der Spitze stand bis 1821 ein Schultheiß, der von dem jeweiligen Gerichtsherrn (Erbach bzw. Wertheim und Löwenstein) eingesetzt wurde; daneben gab es noch einen Zentschultheißen, der von Groß-Umstadt ernannt wurde. Seit 1821 gibt es stattdessen den demokratisch gewählten Bürgermeister.

Die kommunale Selbständigkeit von Zeilhard dauerte nur anderthalb Jahrhunderte. Im Jahr 1970 schloss sich die Gemeinde der Stadt Reinheim an.

Dorfentwicklung

Über die Entwicklung des Dorfes geben uns zwei Straßennamen Auskunft: der südliche Teil der Hauptstraße und der untere Teil der Dilshofer Straße heißt im Volksmund die Altgasse; dort stehen auch die ältesten Häuser (Haus Vonderheit Hauptstraße 21 nach Ausweis einer Inschrift 1722; an der Stelle der alten Schule, Hauptstraße 23 stand 1828 ein baufälliges Bauernhaus). Die heute noch so bezeichnete Neugasse und der nördliche Teil der Hauptstraße wurden offenbar erst später dazu gebaut. Die Zufahrt erfolgte ursprünglich wohl nicht über Georgenhausen, sondern über Spachbrücken, den Viehweg (entlang des Dilsbachs) und die Kuhhohl (heute Dilshofer Straße). Mit Georgenhausen dagegen war die Gemeinde durch den Kirchweg verbunden (Georgenhäuser Straße bis zum Friedhof, Fußweg südlich des Friedhofs, Zum Scholzenberg, Ollenhauer Straße).

Nach einer Karte von 1851 ist Zeilhard nicht größer als die Hauptstraße, Neugasse, untere Dilshofer Straße und der Anfang der Wiesenstraße. Noch im 18er-Jahrhundert scheinen die ersten Häuser in der Ober Ramstädter und Rossdörfer Straße gebaut worden zu sein.

Nach 1945 kam der südliche Teil dazu (verlängerte Schulstraße mit Querstraßen). Seit 1970 ist der Ort ungeheuer gewachsen; praktisch der ganze Norden und Westen ist Neubaugebiet: seit 1970 Dieburger Berg, seit 1974 Rossbergring, seit 1978 Erlenberg. Auch nach Osten dehnte sich das Dorf aus, so dass Zeilhard und Georgenhausen zu einem einheitlichen Ortsbild verschmolzen. Älteste Verbindungsglieder beider Orte sind der Friedhof (1832, vorher bei der Kirche) und die Hirschbachschule (1957).

Einwohnerzahlen        

1500 ca.

25

1633

45

1695

35 (Kirchenbuch)

1830

278

1905

491

1954

832

1961

834 (Volkszählung)

1981

2267

Kultur

Religionen

Kirchlich gehört Zeilhard mindestens seit der Reformationszeit zu Georgenhausen. Seit 1968 wird das auch im Doppelnamen der Kirchengemeinde "Evangelische Kirchengemeinde Georgenhausen/Zeilhard" zum Ausdruck gebracht. Im Mittelalter gingen die Zeilharder möglicherweise in Rossdorf in die Kirche. Belege dafür fehlen. Der einzige Hinweis ist, dass die Zeilharder noch im 18er-Jahrhundert Abgaben an die Rossdörfer Pfarrei zu zahlen hatten. Georgenhausen dagegen war im Mittelalter eine eigene Filiale der Pfarrei Dieburg; für die Georgenhäuser Kirche war ein eigener Kaplan abgestellt.

Katholiken hat es in Zeilhard immer gegeben. Sie waren um 1700 anscheinend dem evangelischen Pfarrer von Georgenhausen zugeordnet und wurden von ihm getauft, getraut und begraben. Später waren sie der katholischen Pfarrei Groß-Zimmern angeschlossen und seit 1919 der Pfarrgemeinde Reinheim, die seit 1954 einen eigenen Pfarrer hat. Seit 1947 wurden in der evangelischen Kirche in Georgenhausen in vierzehntägigen Abständen katholische Gottesdienste gehalten, bis 1975 die katholischen Christen oberhalb des Friedhofs ein eigenes Gotteshaus erhielten.

Die wenigen Juden hatten in Georgenhausen neben der Metzgerei Hartmann eine eigene Synagoge, die nach dem 1. Weltkrieg so baufällig war, dass sie abgerissen wurde.

Schule

Auch die Schule hatte Zeilhard zunächst mit Georgenhausen gemeinsam (im Vorläufer des heutigen Gemeindehauses). 1787 bekam die Gemeinde mit Johann Heinrich Mohr einen eigenen Lehrer, der seinen Unterricht in Zeilhard hielt. Über das erste Schulgebäude ist nichts bekannt. Seit 1828 fand der Unterricht in einem alten Bauernhaus Hauptstraße 23 statt, das 1864 durch das jetzige Gebäude ersetzt wurde. Da es bald zu klein war, baute die Gemeinde 1905 in der Schulstraße ein neues Schulhaus, in dem auch die Bürgermeisterei untergebracht war. Diese Schule tat ihren Dienst bis zur Errichtung der Hirschbachschule 1957. Seit 1967 besuchen die oberen Klassen die Dr.‑Kurt‑Schumacher‑Schule in Reinheim.

Einwohner

Die ältesten namentlich bekannten Einwohner von Zeilhard sind Henne Schutz und seine Ehefrau Huse. Sie mußten jährlich 5 Simmer Korngeld an das Minoritenkloster in Dieburg abliefern. So erfahren wir aus einer Urkunde von 1382.

Weitere Namen: 1467 Contz Mey, 1615 Stoffel Walmbächer, Tobias Lünkeimann, Hanns Würtenberger 1629 Petter Friedrichs, Hanß Kob, Petter Krafft, Dobias Kuntzelmann, Hanß Seitz, Hanß Siebenpundt, Balthasar Württenberger,

1639 Hans Jöckhel, Hanns Conrad Newrodt 1640 Philipps Friedrich, Philipps Jäckel.

Im ältesten Kirchenbuch erscheinen 1695 folgende Namen: (Wentz, Georgenhausen), Sauer, Hübner, Scherer, Busch, Poll, Kämmerer, Drayser

Die ältesten heute noch gebräuchlichen Namen sind:

Wentz 1629 (Georgenhausen)

Storck vor 1695 (Georgenhausen)

Goebel 1696

Ramge (Raimchen) 1697

Heinz (Hainz, Hanz) 1698 (aus Tirol)

Wag(e)ner 1702

Kayser 1704

Romig (Romich) 1705

Ahl 1714

Vonderheit (von der Haidt)

1722 Wolf(f) 1753

Sauerwein 1778

Hörr 1765

Lautenschläger 1780

Göckel 1793

Ziergöbel (Zirgibel) 1819

Wede1 1820

Kühn 1822

Riedel 1831

Rodenhäuser 1840

Spalt 1850

Weyrauch 1869

Deltau 1874

Die Liste zeigt nur, wann der Name zum ersten Mal in den Kirchenbüchern erwähnt wird. Die heutigen Träger dieses Namens müssen nicht mit dem ersten Namensträger verwandt sein.

In Zeilhard war eine Zigeunerfamilie namens Eckstein heimatberechtigt, die sich von 1801 bis 1868 in den Kirchenbüchern nachweisen lässt. Sie war zwar katholisch, da es aber keine Standesämter gab, wurden alle familiären Veränderungen beim evangelischen Pfarrer gemeldet. Die Familie Eckstein blieb bis in die neueste Zeit mit Zeilhard verbunden und hat einige gute Musiker hervorgebracht. Der Begründer der Zeilharder Familie, Joseph Eckstein ist selbst als Hausierer, Musiker und Marionettenspieler durch die Gegend gereist. Ein Nachkomme soll in München wohnen.

   

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Übersicht

 

 

 

Datum: 1982 / 2005

Aktuell: 10.06.2008