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Steinurkunde im Untergeschoss des Nordturms des
Heppenheimer Doms, Nachbildung aus der ersten Hälfte des 11er Jahrhunderts
(1200 Jahre Heppenheim an der Bergstraße Tafel V, S. 56a)
Haec est terminatio istius ecclesiae: Gadero, Ruodhardesloch,
Anzenhasal, Hagenbuocha super montem Emminesberc usque ad Cileswardes
dorsul, Kecelberc. Rorensolun, Ahurnenecga usque ad Sihenbach, a Sihenbach
super Razenhagan, a Razenhagan usque ad Parvum Ludenwisscoz, a Ludenwisscoz
vsque ad Mitdelecdrun, Richmannesten usque
Albenesbach, una Albenesbach
huc, altera illuc, Fronerut, Stennen Ros usque Scelmenedal, Megezenrut,
Sulzbac usque ad medium fretum Wagendenror, Bluenesbuohel, Hadellenbac,
Herdenges Runno, Snellen Giezo usque in medium Wizgoz et in medietate
Wizgoz usque ad Gaderen. Haec terminatio facta est anno dominicae
incarnationis DCCCV a Magno Karolo Romanorum Imperatore.
Die Namen sind modernisiert; die sich identifizieren
lassen, in heutiger Schreibung kursiv.
Dies ist die Grenzbeschreibung dieser Kirche: Gatter(heck),
Rudhardsloh, Ansenhasel, Hainbuche auf dem
Hemsberg bis zu
Zeilwards Torpfosten, Kesselberg, Rohrensuhlen, Ahornecke bis nach Seihenbach, von
Seihenbach bis nach Klein-Lautenweschnitz,
von Lautenweschnitz bis nach
Mitlechtern, Reichmannsstein bis
nach Albersbach, das eine Albersbach dieseits, das andere
jenseits (der Bach), Fronerod, Steinerner Gaul bis
Schelmental, Megesenrod, Sulzbach bis mitten in den See Wogendenrohr,
Blühnesbühl, Hadellenbach, Hardingsrinne, Schnellengieße bis mitten in
die Weschnitz und in der Mitte der Weschnitz bis zum
Gatter(heck).
Diese Grenzbeschreibung wurde gemacht im Jahr der Inkarnation des Herrn
805 auf Befehl des Römischen Kaisers Karls des Großen. |