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Heinrich Tischner Fehlheimer Straße 63 64625 Bensheim |
ZukunftFerienbibelseminar des Ev. Dekanats Reinheim 08.-15.04.1988 |
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Himmlische ZoologieJohannes beschreibt vier Wesen, die den Thron Gottes umgeben. [1] Er unterscheidet dabei schon in seiner Terminologie zwischen diesen himmlischen Wesen (zôa) und den höllischen Tieren (thêria). Die vier Wesen haben die Gestalt von Löwe, Stier, Adler und Mensch. Sie haben sechs Flügel, die mit lauter Augen bedeckt sind und stimmen an den himmlischen Lobgesang aus Jesaja 6: "Heilig, heilig, heilig ist Gott". Die Bilder hat Johannes im wesentlichen aus Hes 1; 10: Vier gleiche Wesen, Cherubim genannt, mit vier Köpfen (Löwe, Stier, Adler und Mensch) und vier (!) Flügeln. Nicht nur die Flügel, sondern der ganze Körper ist über und über mit Augen bedeckt. Die vier Wesen tragen den Thron Gottes, vorgestellt als das Himmelsgewölbe. – Die sechs Flügel stammen aus der Vision von Jes 6, wo die Seraphim sechs Flügel haben. Johannes hat aus den vier gleichen Cherubim mit ihren vier Gesichtern vier verschiedene Wesen gemacht. Die Gestalten stammen aus der babylonischen Astrologie: es handelt sich um die Tierkreiszeichen, die für die Jahreszeiten typisch sind: Löwe (Sommer), Stier (Frühling), Adler (beim Wassermann: Winter), Skorpion (vorgestellt als Mensch: Herbst). Davon hatte Johannes wahrscheinlich keine Ahnung; er verstand die Gestalten aus Hesekiel als eine Art Engel. Später hat man die vier Gestalten auf die Evangelisten bezogen und ihnen diese Symbole zugeordnet. |
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Datum: 1988 / 2007 Aktuell: 10.06.2008 |
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