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Heinrich Tischner Fehlheimer Straße 63 64625 Bensheim |
Die Wahrheit über die Nibelungen, QuellenErmanarich und SunildaJordanes, Gotengeschichte 24 |
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| Zwar hatte der Gotenkönig Hermanarich … über viele Völker triumphiert; als er sich jedoch Gedanken machte wegen der Ankunft der Hunnen, gelang es dem treulosen Volk der Rosomonen, das ihm damals mit andern untertan war, ihn auf folgende Weise zu hintergehen. Als er eine Frau namens Sunilda aus eben diesem Volk im Zorn über die trügerische Flucht ihres Mannes hatte an wilde Pferde binden und so auseinanderreißen lassen, rächten ihre Brüder Sarus und Ammius der Schwester Tod und stachen dem Hermanarich mit dem Schwert in die Seite. Infolge dieser Wunde schleppte dieser bei siechem Körper ein elendes Dasein dahin. Die Zeit der Krankheit des Königs benutzte der Hunnenkönig Balamber und rückte mit einem schlagfertigen Heer in das Gebiet der Ostrogoten ein, von denen die Wesegoten infolge gegenseitiger Eifersucht getrennt waren. Da starb Hermanarich, der ebensowenig den Schmerz seiner Wunde, als die Einfälle der Hunnen ertragen konnte, hochbetagt und lebenssatt im 110. Lebensjahr. Sein Tod gab den Hunnen die Übermacht über die Goten, die, wie erwähnt im Osten saßen und Ostrogoten hießen | ||||
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Historiker des deutschen Altertums 68 |
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Datum: 1994 /2006 Aktuell: 29.12.2010 |
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