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Prosaerzählung, die die Sigurdlieder mit den Atliliedern
verbindet.
»Gunnar und Högni
nahmen da das ganze Gold, Fafnirs Erbe.
Unfriede gab es zwischen den Gjukungen und Atli. Er gab ihnen die Schuld an
Brynhilds Lebensende. Sie schlossen einen Vergleich, dass sie ihm Gudrun zu
Frau geben sollten. Ihr gaben sie einen Vergessenstrank zu trinken, ehe sie
zustimmte, Atli zu heiraten. Seine Söhne waren Erp und Eitill. Aber Swanhild
war Sigurds und Gudruns Tochter.
König Atli lud Gunnar und Högni zu sich und sandte Wingi oder Knefröd aus.
Gudrun wusste Verrat und schickte in Runen Wörter, dass sie nicht kommen
sollten. Und als Erkennungszeichen sandte sie Högni den Ring Anwaranaut und
knüpfte daran ein Wolfshaar.
Gunnar hatte um Oddrun gebeten, Atlis Schwester, und sie nicht bekommen. Da
heiratete er Glaumwör, und Högni nahm Kostbera. Ihre Söhne waren Solarr und
Snäwarr und Gjuki. Als die Gjukungen zu Atli kamen, da bat Gudrun ihre Söhne,
sie möchten um das Leben der Gjukungen bitten. Aber sie wollten nicht. Das Herz
wurde aus Högni geschnitten, aber Gunnar wurde in den Schlangenhof geworfen. Er
schlug die Harfe und spielte die Schlangen in den Schaf, aber eine Natter biss ihm
in die Leber.«
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