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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Die Wahrheit über die Nibelungen, Edda

Die Tötung der Niflungen

(Dráp Niflunga)

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Prosaerzählung, die die Sigurdlieder mit den Atliliedern verbindet.

»Gunnar und Högni nahmen da das ganze Gold, Fafnirs Erbe.
Unfriede gab es zwischen den Gjukungen und Atli. Er gab ihnen die Schuld an Brynhilds Lebensende. Sie schlossen einen Vergleich, dass sie ihm Gudrun zu Frau geben sollten. Ihr gaben sie einen Vergessenstrank zu trinken, ehe sie zustimmte, Atli zu heiraten. Seine Söhne waren Erp und Eitill. Aber Swanhild war Sigurds und Gudruns Tochter.
König Atli lud Gunnar und Högni zu sich und sandte Wingi oder Knefröd aus. Gudrun wusste Verrat und schickte in Runen Wörter, dass sie nicht kommen sollten. Und als Erkennungszeichen sandte sie Högni den Ring Anwaranaut und knüpfte daran ein Wolfshaar.
Gunnar hatte um Oddrun gebeten, Atlis Schwester, und sie nicht bekommen. Da heiratete er Glaumwör, und Högni nahm Kostbera. Ihre Söhne waren Solarr und Snäwarr und Gjuki. Als die Gjukungen zu Atli kamen, da bat Gudrun ihre Söhne, sie möchten um das Leben der Gjukungen bitten. Aber sie wollten nicht. Das Herz wurde aus Högni geschnitten, aber Gunnar wurde in den Schlangenhof geworfen. Er schlug die Harfe und spielte die Schlangen in den Schaf, aber eine Natter biss ihm in die Leber.«

   

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Datum: 1994 /2006

Aktuell: 29.12.2010