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Heinrich Tischner Fehlheimer Straße 63 64625 Bensheim |
Die Wahrheit über die Nibelungen, ÜberlieferungNibelungenlied |
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um 1200, in mehreren in Einzelheiten abweichenden Handschriften. Die von
Heimatforschen bevorzugte Handschrift C beweist eine genaue Ortskenntnis der
Gegend um Worms, die in anderen Handschriften fehlt: ein Hinweis, dass C eine
jüngere Überarbeitung ist. Die maßgebliche und wohl älteste Handschrift ist B.
Es ist leichter zu erklären, warum ein jüngerer Bearbeiter seine Ortskenntnisse
eingetragen hat, als warum die Abschreiber der anderen Handschriften einmütig
gerade diese Stellen ausgelassen haben sollten. Teil 1: Sîvrit kommt nach Worms an den Hof der Burgunderkönige. Er wird in
einen Krieg gegen die Sachsen und Dänen hineingezogen und verliebt sich in
Kriemhilt. Teil 2: Der verwitwete Hunnenkönig Etzel hält um die Hand Kriemhilts an. Diese zieht ins Hunnenland und lädt ihre Brüder zu einem Besuch ein. Hagene wittert eine Falle, die jetzt so genannten Nibelungen ziehen aber trotzdem nach Ungarn. Hagene provozierte dort die Gastgeber. Die Nibelungen werden in einer Halle eingeschlossen, welche von den Hunnen in Band gesetzt wird. Die Eingeschlossenen verteidigen sich tapfer und reiben die hunnischen Streitmächte und ihre germanischen Verbündeten auf. Schließlich sind nur noch das Königspaar, Gunther, Hagene und Dietrîch von Bern am Leben. Kriemhilt fragt den gefesselten Hagene, wo er den Schatz versteckt hat: "Solange noch einer am Leben ist, der Bescheid weiß, verrate ich nichts." Kriemhilt lässt Gunther enthaupten. Hagene: "Jetzt weiß es nur noch ich, wo der Schatz ist, und ich verrate nichts." Kriemhilt schlägt Hagene den Kopf ab und wird daraufhin von Dietrîch enthauptet. |
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Datum: 1994 /2006 Aktuell: 29.12.2010 |
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