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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Die Wahrheit über die Nibelungen, Sonderüberlieferung

Wie Sîvrit den Schatz gewann

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Die Vorgeschichte des Schatzes wird im Nibelungenlied in der 3. Aventiure (88-99) von Hagene erzählt, ist also kein eigene Thema der Handlung:

Sîvrit war einmal allein unterwegs und kam an einen hohlen Berg, vor dem der Schatz der Nibelungen ausgebreitet war. Die beiden Könige, Scilbunc und Nibelunc, baten den Helden, den Schatz zu teilen und schenkten ihm zum Lohn ein Schwert.

Es gelang Sîvrit nicht, die Aufgabe zu ihrer Zufriedenheit zu lösen. Es kam zu einem Handgemenge, bei dem der Held mit dem neuen Schwert Balmunc eine Menge Nibelungen und schließlich auch die beiden Könige erschlug. Viele Ritter unterwarfen sich und übergaben Sîvrit Land und Burg. Schließlich bekam er es mit dem starken Zwerg Albrîche zu tun, der unter seiner Tarnkappe Sîvrit angriff. Dem Recken gelang es, die Tarnkappe an sich zu nehmen und war damit Herr über den Hort. Er lässt den Schatz wieder in den Berg bringen, ernennt Albrîche zum Kämmerer und lässt ihn einen Treueid schwören.

   

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Datum: 1994 /2006

Aktuell: 29.12.2010